Elsfleth - Einige Nachbesserungen zum Vorentwurf hat es nach Eingang der Stellungnahmen zum geplanten Neubaugebiet in Oberhammelwarden gegeben. Einstimmig für die Empfehlung, den Bebauungsplan Nr. 56 – Nordstraße – und die Flächennutzungsplanänderung der Stadt Elsfleth als Entwurf, sprachen sich in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Stadtentwicklung die Mitglieder aus. Außerdem stimmte der Ausschuss für die öffentliche Auslegung der Entwürfe und dafür, über die eingegangen Stellungnahmen zu beschließen.

Ziel des Bebauungsplanes und der Änderung des Flächennutzungsplanes ist die Errichtung eines allgemeinen Wohngebietes mit 20 Baugrundstücken in Oberhammelwarden (die NWZ  berichtete). Der Geltungsbereich umfasst eine Fläche von etwa 3,4 Hektar, die sich aus rund 1,9 Hektar für das Wohngebiet und etwa 1,5 Hektar für naturschutzfachliche Kompensationsmaßnahmen zusammensetzt.

Ein Teil des Bereichs ist derzeit noch als Gewerbegebiet ausgewiesen, ein weiterer Teil als gemischte Baufläche, diese Bereiche müssen noch als Wohnbebauung geändert werden, erläuterte Frank Schnitker vom Planungsbüro Diekmann & Mosebach. Ausschussmitglied Thorsten Böner wollte daraufhin wissen, ob schon Leistungen erbracht worden seien, um den fraglichen Bereich als Gewerbegebiet auszuweisen. Dies konnte Schnitker verneinen.

Die Grundstücksgrößen sollen je Einzelhaus mindestens 700 Quadratmeter und je Doppelhaushälfte 350 Qua-dratmeter betragen. Innerhalb des Wohngebietes sind je Einzelhaus maximal zwei Wohneinheiten, je Doppelhaus maximal vier Wohneinheiten zulässig. Der Vorentwurf hatte öffentlich ausgelegen, Schnitker stellte die eingegangenen Stellungnahmen vor. Der Landkreis Wesermarsch hatte bemängelt, dass es keine Festsetzung für Flachdachgebäude gab. Hier wurde nun eine maximal zulässige Gebäudehöhe von sieben Metern für Flachdachhäuser festgelegt.

Die Deutsche Bahn hatte den Einwand, dass ein Flurstück der DB in den Bereich des Bebauungsplanes einbezogen worden war. Dieses Flurstück wurde aus den Planungen entfernt.


Außerdem hieß es, dass die Planungen die Baufahrzeuge über die Nordstraße leiten würden. Diese sei jedoch nur gepflastert, während der Schützenweg geteert sei. Hartmut Doyen von der Verwaltung sagte, dass die Nordstraße in der Tat in keinem sehr guten Zustand sei. Bevor der Baustellenverkehr über die Nordstraße geführt werde, müssten die gröbsten Löcher gestopft werden. Die endgültige Zuwegung müsse aber erst noch mit dem Investor abgesprochen werden dabei würde selbstverständlich auch die Belange der bereits vorhandenen Bebauung berücksichtigt werden.