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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Platz für größte Marineschiffe

15.02.2011

WILHELMSHAVEN Die Verantwortlichen im Marinearsenal und bei der Marine sehen sich ihrem Ziel ein Stück näher, bald wieder über ein leistungsfähiges Dock in Wilhelmshaven zu verfügen: Ein Trockendock im hiesigen Arsenalbetrieb stellt langfristig die günstigste Lösung für den Bund dar.

Zu diesem Schluss kommt eine nun vorliegende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung. Experten des Bundeamts für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) hatten den Bau und Betrieb eines Trockendocks mit den Alternativen Schwimmdock (Neubau oder gebraucht), Hebelift oder dauerhafte Fremdvergabe verglichen. Grundlage war der Bericht eines Ingenieurbüros, welches auch für die Papenburger Meyer Werft tätig ist und so über entsprechende Erfahrungen verfügt.

„Ich hoffe nun im ersten Halbjahr auf eine Entscheidung im Verteidigungsministerium“, sagt Heinrich Peter Sondermann, Leiter des Marinearsenals, im Gespräch mit der WZ. Wegen der anstehenden Bundeswehrreform und der Sparpläne bleibt er zurückhaltend: „Eine Realisierung des Trockendocks sehe ich momentan kritisch.“ Fest steht: als Dienstleister für die Marine muss das Arsenal

Dockkapazitäten bereit halten, um unabhängig zu sein von der Wirtschaft. „Nichts zu tun wäre deshalb auf Dauer teurer.“

Ein zukunftsfähiges Dock muss Platz für Einheiten bis zu 25 000 Tonnen bieten; ein heutiger Einsatzgruppenversorger kommt schon auf über 20 000 Tonnen. Unerlässlich sei eine große Halle über dem Dock, um den heutigen hohen Ansprüchen des Immissionsschutzes gerecht zu werden. Bislang werden die Schiffe stets eingehaust, also mit Gerüst und Planen versehen, um die Umwelt so gering wie möglich zu belasten.

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