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„Plötzlich sind sie wieder zwölf“

„Allein unter Männern“ heißt ein Seminar, das Kommunikationstrainerin Gerda Osterloh am Freitag, 13. April, (9 bis 16 Uhr, Haus Müller) bei der regioVHS anbietet. Anmeldung unter t 04222/4 44 44.

FRAGE:

Frau Osterloh, Sie widmen sich dem kleinen Unterschied – in der Sprache. Was ist typisch weiblich, was typisch männlich in der Kommunikation?

OSTERLOH

: Frau benutzt oft Begriffe wie „vielleicht“ oder „eigentlich“ – sie ist in ihrer Sprache zurückhaltender. Begleitet werden ihre Äußerungen oft von einer leichten Demutshaltung. Dieses Klein-Mädchen-Verhalten begleitet Frauen mitunter bis ins hohe Alter.

FRAGE:

Und wie kommunizieren Männer?

OSTERLOH

: Sicherer, selbstverständlicher. Meiner Ansicht nach wollen Frauen „Papas kleines Mädchen“ sein. Sie haben gelernt, dass sie mit einer netten Haltung viel erreichen. Vor allem in Verlegenheitssituationen sind Frauen plötzlich wieder zwölf!

FRAGE:

Woran liegt das?

OSTERLOH

: Oft stehen Frauen unter Rechtfertigungsdruck. Wenn eine Frau „nicht kann“, reiht sie drei, vier Entschuldigungen aneinander – ein Mann nennt eine. Zudem fällt es Frauen oft schwer, Dinge sachlich zu sehen. Feedback wird sofort als Angriff verstanden.

FRAGE:

Wie kann Kleidung ein kompetentes Auftreten im Beruf unterstützen?

OSTERLOH

: Eine Frau sollte sich weder als Mann verkleiden, noch als Frauchen auftreten. Wichtig ist, dass sie sich in ihrer Kleidung wohlfühlt. Wer auf Hackenschuhen super laufen kann, sollte sie auch tragen. Mit einem Blazer und einem locker gebundenen Tuch liegt frau meistens richtig.

FRAGE:

Wo profitieren die Geschlechter voneinander?

OSTERLOH

: Die Frau bringt eine menschlich-soziale Komponente ein, die in Teams wichtig ist. Häufig ist sie auch kreativer und vermittelnder. Männer sind dafür klarer und reden weniger um den heißen Brei herum.
Karoline Schulz
Karoline Schulz Redaktion Ganderkesee
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