Wolfsburg - Die Sportwagenschmiede Porsche hat ihren Mutterkonzern Volkswagen im März gerade noch vor dem ersten Absatzrückgang seit mehr als drei Jahren gerettet. Wie die Wolfsburger am Freitag mitteilten, lieferten sie insgesamt 864 400 Autos aus und damit 0,2 Prozent oder 1700 Stück mehr als vor einem Jahr. Damals tauchte Porsche noch nicht in der VW-Absatzstatistik auf. Erst seit der Komplettübernahme vom Sommer 2012 werden die Verkäufe der Stuttgarter mitgezählt. Im März lagen sie bei knapp 14 500 Stück – das reichte gerade, um in etwa das leichte Minus der Kernmarke VW auszugleichen.

Auch Europas größter Autobauer spürt die Absatzflaute auf dem Heimatkontinent damit immer stärker: Vor allem Westeuropa bleibe von teils großen Unsicherheiten geprägt, sagte Vertriebschef Christian Klingler. „Der Einzelmonat März zeigt zudem deutlich, dass die Märkte noch schwieriger werden.“