POTSDAM - POTSDAM - 114 Millionäre, ein Rekordjackpot von fast 38 Millionen Euro und ein Rückgang der Einsätze – so lautet die Lottobilanz des vergangenen Jahres. Rund 7,9 Milliarden Euro (2005: rund 8,1 Milliarden Euro) gaben die Bundesbürger im vergangenen Jahr für die Lotterien und Wetten des Deutschen Lotto- und Totoblocks aus, wie die Land Brandenburg Lotto GmbH am Freitag in Potsdam mitteilte. Das Minus von zwei Prozent sei unter anderem auf rückläufige Umsätze bei den Sportwetten zurückzuführen. 114 Spieler (2005: 110) kassierten im Jahr 2006 Millionengewinne.
Der absolute Spitzengewinn ging mit rund 37,7 Millionen Euro an einen Krankenpfleger aus Nordrhein-Westfalen, der damit den bislang höchsten Jackpot in der Geschichte von Lotto 6 aus 49 abräumte.
Jeder Deutsche gab im vergangenen Jahr laut Lotto GmbH für die Angebote des Blocks im Schnitt 95,91 Euro (2005: 97,75 Euro) aus. Liebstes Glücksspiel der Deutschen war wieder das Zahlenlotto 6 aus 49, das den Tippern Einsätze von knapp über fünf Milliarden Euro wert war. „Das klassische Zahlenlotto hat von seiner Popularität auch nach über 50 Jahren Geschichte nichts eingebüßt“, sagte der Geschäftsführer von Lotto Brandenburg, Horst Mentrup.
Unterdessen hat sich der erste Lotto-Millionär des Jahres 2007 zwei Tage nach der Ziehung gemeldet. Der Glückspilz meldete den 4,5 Millionen-Euro-Gewinn am Freitag persönlich in der Leipziger Lottozentrale an.
