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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Gemeinsam den Azubis mehr bieten

26.08.2017

Oldenburg Auch die Lufa Nord-West aus Oldenburg bewirbt sich um den „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) der NWZ-Wirtschaftsredaktion. Mit PIA sollen Unternehmen oder Verbünde mit Unternehmen aus dem Oldenburger Land gewürdigt werden, die in der Berufsausbildung mehr tun als vorgeschrieben. Die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (Lufa) gehört zu den Institutionen, die schon seit Jahren mit guten Ideen kontinuierlich bei PIA mitmacht und so ihre Marke als Ausbilder stärkt.

Im Mittelpunkt der Lufa-Bewerbung steht ein freiwilliger Ausbildungsverbund mit Lufa als Kern. Er gewährleiste eine gute Ausbildung, schreibt Dr. Franz Peter Engling von der Lufa in der Bewerbung.

Zurzeit bildet man 47 Azubis in vier Berufen aus: Chemielaboranten, Biologielaboranten, Milchwirtschaftliche Laboranten und Fachinformatiker für Systemintegration. „Die Ausbildung ist sehr breitgefächert und dementsprechend finden sich die Ausbildungsinhalte in vielen verschiedenen Teilbereichen und Lernfeldern wieder. Diese Vielseitigkeit gewährleistet eine umfassende Ausbildung, stellt aber auch die Ausbildungsbetriebe vor Herausforderungen. Besonders hochspezialisierte oder kleinere Ausbildungsbetriebe können nicht alle Lernfelder während der Ausbildung im Betrieb abdecken“, heißt es.

Und nun zur Pia-Bewerbung: Für die Chemielaborantenausbildung hat der Lufa-Ausbildungsleiter Henning Schnitger die Initiative ergriffe. Er rief mit weiteren Betrieben, die im IHK-Bezirk Chemielaboranten ausbilden, einen freiwilligen Ausbildungsverbund ins Leben. Ziel: eine gute, breite Ausbildung.

Konkret: Im Zuge des Projektes werden in der Lufa Nord-West diverse Praktika durchgeführt – etwa in in den Bereichen Chromatographie, Spektroskopie, Maßanalyse, Produktcharakterisierung, Präparative Chemie und Qualitätssicherung. Die Praktika werden vom Ausbildungsleiter Henning Schnitger und von Fachkräften aus den Laboren der Lufa in einem speziell ausgestatteten Ausbildungslabor mit Messgeräten und benötigten Apparaturen durchgeführt. Dabei werden Praktika für alle prüfungsrelevanten Lernfelder angeboten. Je nach den Möglichkeiten im Ausbildungsbetrieb können alle oder einzelne Praktika besucht werden. Die eigenen Azubis der Lufa müssen an allen Modulen teilnehmen.

Durch diese Praktika bei Lufa (400 Mitarbeiter) ist es den beteiligten Ausbildungsbetrieben möglich, die sehr anspruchsvollen und vielfältigen Anforderungen der Prüfungsordnung zu erfüllen, schreibt die Lufa. Neben dem Erwerb von Fertigkeiten und Kennnissen sei die Erfahrung für die Auszubildenden sehr interessant: Sie lernen einen anderen Betrieb und die dortigen Kollegen kennen und können mit ihnen arbeiten.

Zum freiwilligen Ausbildungsverbund gehören bei der Chemielaborantenausbildung neben Lufa der OOWV (Nethen), Valensina (Vechta) und Vet Pharma (Friesoythe).

Haupttätigkeitsbereich der Lufa ist übrigens die Untersuchung und Bewertung unterschiedlicher Proben (mehr als eine Million pro Jahr) von Lebensmitteln, Futtermitteln, Düngemittel, Saatgut, Böden sowie Umwelt- und veterinärmedizinischen Proben.

Rüdiger zu Klampen
Redaktionsleitung
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2040

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