Münster/Hannover - Deutschlands zweitgrößter Agrarhändler Agravis hat durch den Preisrutsch bei Getreide und den schwachen Rubelkurs einen Gewinneinbruch verzeichnet. Das Vorsteuerergebnis nahm im Geschäftsjahr 2014 um knapp 21 Prozent auf 42 Millionen Euro ab, teilte die Agravis Raiffeisen AG (Hannover/Münster) am Donnerstag mit.

Zum Ergebnis nach Steuern macht Agravis keine Angaben. Der Umsatz ging um 1,3 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro zurück. „Allein der Rubel hat uns einige Millionen gekostet“, sagte Vorstandschef Clemens Große Frie. Es sei gelungen, Marktanteile ausbauen. Die Investitionen seien mit 92 Millionen Euro so hoch gewesen wie noch nie.