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Projekt Arbeitsgemeinschaft soll den Tierheimbau vorbereiten

pk
WILDESHAUSEN - Der Kaufvertrag für das Grundstück eines künftigen Tierheims in der Holzhauser Heide liegt vor. „Wir müssen ihn noch prüfen lassen und unterschreiben“, erklärte die Vorsitzende der Tierschutzgruppe Wildeshausen (TSGW), Christina Poppe, bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Die Gemeinde Großenkneten habe das Areal nun erwerben können, um es an die TSGW für 1 Euro pro Quadratmeter zu verkaufen (die

NWZ

  berichtete). Poppe bedankte sich bei den Bürgermeistern Volker Bernasko (Großenkneten) und Dr. Kian Shahidi (Wildeshausen). „Der Bauantrag ist gestellt. Wenn alles klappt, werden wir im Sommer mit dem Bau beginnen.“

Weil der Vorstand das Projekt nicht allein bewältigen kann, werde eine Arbeitsgemeinschaft „Tierheimbau“ eingerichtet. Interessenten, die mitmachen wollen, können sich bei Christina Poppe melden (Tel. 0172/4256423). „Wir sind unserem Ziel sehr nahe.“

„Bausteine“ verkaufen

Geklärt werden müsse aber noch eine finanzielle Unterdeckung von 54 000 Euro, weil sich die Samtgemeinde Harpstedt nicht an den Baukosten beteiligen will (die

NWZ

  berichtete). Die Lücke soll laut Poppe durch einen Kredit, durch ein zinsloses privates Darlehen oder durch den Verkauf von „Bausteinen“ geschlossen werden. Insgesamt will die Tierschutzgruppe einen finanziellen Eigenanteil von 100 000 Euro erbringen.

Mit den Gemeinden Harpstedt, Wildeshausen und Hatten laufen bis 2014 Fundtierverträge. So kommt monatlich Geld in die Kasse. Mit Dötlingen und Großenkneten werde im Vierteljahresrhythmus abgerechnet.

Daneben hielt das „Tagesgeschäft“ die TSGW auch im vergangenen Jahr in Atem. Sechs Mitarbeiter plus drei AGH-Kräfte im Katzenhaus sowie zwei Mitarbeiter in der Auffangstation für Hunde haben insgesamt 461 Tiere betreut. Dazu kommen noch Kleintiere bei Dörthe Schenk. Die Zahl der Meerschweinchen und Kaninchen nehmen rasend zu. Sie verursachten erhebliche Kosten.

Kein Kassenwart

Laut Kartei von Christina Poppe wurden vergangenes Jahr 79 Hunde (vermittelt 17, 57 zurück an den Besitzer), zwei Wildtauben/Brieftaube, 47 Kaninchen (vermittelt (27), sieben Meerschweinchen (6), fünf Wasserschildkröten, ein Bartagame, ein Falke (ausgewildert), fünf Nymphen-/Wellensittich/Kanarien, acht Frettchen, ein Huhn und ein Hamster (vermittelt) in Obhut genommen. Abgegeben wurden neun Hunde, sechs Frettchen, 24 Kaninchen und zwei Meerschweinchen.

Bei den Katzen gab es 304 Neuzugänge, darunter 97 erwachsene Kater, 115 erwachsene Katzen und 70 Katzenbabys. Hinzu kamen sechs „Abgabetiere“, zwölf Katzen aus Fremdgemeinden und vier Rückläufer aus Vermittlungen. 45 Kastrationen wurden vorgenommen.


Der Posten des Kassenwartes bleib weiter vakant. In diesem Zusammenhang dankte Vorsitzende Christina Poppe dem Steuerbüro Meyer in Wildeshausen, das die Lohn- und Belegbuchhaltung kostenlos für die TSGW führte.

 @ Mehr zur Tierschutzgruppe unter

http://www.tierschutzgruppe-wildeshausen.de

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