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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Projekt Enera elektrisiert den Nordwesten

07.12.2016

Oldenburg Großer Tag für das Projekt Enera, mit dem im Nordwesten demonstriert werden soll, wie die Energiewende funktionieren kann: Staatssekretär Rainer Baake aus dem Bundeswirtschaftsministerium überreichte am Dienstag in Berlin den millionenschweren Förderbescheid an den EWE-Vorstandsvorsitzenden Matthias Brückmann. Das ist ein wichtiger Meilenstein im Projektablauf.

Die Oldenburger EWE ist maßgeblicher Initiator und Konsortialführer des großen Projektes, das in den Landkreisen Friesland, Wittmund und Aurich sowie der Stadt Emden umgesetzt wird. Insgesamt sind rund 75 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Gebietskörperschaften mit Schwerpunkt aus dem Raum Bremen/Oldenburger Land/Ostfriesland beteiligt, darunter Branchenriesen wie Siemens oder Enercon.

Konkret stellt das Ministerium für fünf Schaufenster-Projekte in Deutschland während der nächsten vier Jahre insgesamt mehr als 200 Millionen Euro bereit, darunter für „Enera – Dezentrale Energieversorgung im Praxistest“ im Nordwesten rund 50 Millionen Euro, teilten die EWE und das Ministerium mit. Die Partner wollten weitere 120 Millionen Euro investieren. Beide Zahlen sind etwas niedriger als bisher bekannt (ca. 53 und rund 130 Millionen Euro).

Baake: „Wir starten heute (...) den Praxistest für die Energieversorgung der Zukunft und die Digitalisierung des Energiesektors.“ Das sei ein „starker Schub für die Energiewende und den Innovationsstandort Deutschland“. Anerkennung gab es am Dienstag auch im Innovationswettbewerb der Initiative „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ und der Deutschen Bank: Enera wurde in der Alten Fleiwa in Oldenburg als einer der Preisträger gekürt. Man sei nun „kurz vor der Schwelle, ab der aus einer ausgezeichneten Idee mit der Kraft und dem Engagement vieler Mitstreiter schließlich Realität wird“, sagte Brückmann. Diese Realität werde „viele wertvolle Information für die Energieversorgung der Zukunft liefern“.

Mit Enera sollen im großen Stil intelligente Stromnetze und Märkte, Speicher-, Kommunikations- und Verbrauchstechnologien kombiniert getestet werden – bei viel Einspeisung von Windstrom.

Jetzt gehe man konkret in die Umsetzung, kündigte EWE-Sprecher Christian Bartsch an. Eines der ersten Projekte werde 2017 die Installation intelligenter Zähler („Smart Meter“) sein. Ziel sei ein Netz mit sehr guter Datenbasis, das damit besser steuerbar werde.


     www.energie-vernetzen.de 
Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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