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John McAfee tot im Gefängnis gefunden

NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

STANDORT: Proteste gegen Nokias Abzug dauern an

17.01.2008

BOCHUM Die Proteste gegen die Pläne des finnischen Handy-Riesen Nokia, sein Werk in Bochum zu schließen gingen auch am Mittwoch weiter. Der Weltmarktführer hat mit der geplanten Verlagerung seiner Produktion nach Osteuropa zudem eine neue Debatte um Fördermittel losgetreten.

Handy sah sich durch die Schließungspläne auch harschen „Abzocke-Vorwürfen“ ausgesetzt. SPD-Chef Kurt Beck warf der Konzernleitung am Mittwoch eine hemmungslose Gewinnmaximierung vor. Arbeitnehmer würden im Stich gelassen und Steuerzahler ausgenutzt.

Aus Wut verweigerten zahlreiche Beschäftigte die Arbeit, berichtete Betriebsratsvorsitzende Gisela Achenbach. Sie sei für Solidarität dankbar. Hunderte Arbeitnehmer und Gewerkschafter versperrten die Werkstore. Bis zu 4600 Stellen (einschließlich Zulieferern) gelten als gefährdet.

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Ökonomen forderten strengere Vergaberichtlinien und langfristige Standortzusagen, wenn Unternehmen öffentliche Gelder annähmen. Nokia hatte von Land und Bund fast 90 Millionen Euro Fördergelder kassiert. NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) warnte Nokia im ZDF davor, sich ein Image als „Subventions-Heuschrecke“ zu verschaffen. Er warnte: „Deutschland ist nicht nur Produktionsstandort, sondern auch Absatzmarkt.“

Unterdessen versicherte die EU-Kommission, sie habe keinerlei Geld für die Ansiedlung der Handy-Produktion von Nokia in Rumänien gezahlt. NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) wollte Gespräche mit der Nokia-Spitze aufnehmen.

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