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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Prüfer ertappen Hygienesünder

05.09.2015

Hannover Eine wahre Ekelliste: Salmonellen in Teewurst und Miesmuscheln, Kolibakterien in Mettwurst und Weichkäse, krebsauslösende organische Chlorverbindungen in Schillerlocken und Dornhai – der Verbraucherschutzbericht 2014 prangert auch für das vergangene Jahr eine hohe Zahl von Hygiene-Verstößen an.

Einziger Trost: Größere Skandale gab es nicht, stellte Agrarminister Christian Meyer (Grüne) bei der Präsentation der Untersuchungsergebnisse des Oldenburger Instituts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) fest. Die Öffentlichkeit musste nicht alarmiert werden. Aber in 559 Fällen folgten Bußgelder und in 108 Fällen wurden sogar Strafverfahren eingeleitet.

Kontrolliert wurde mit 49 336 Betrieben knapp die Hälfte der 113 144 Unternehmen. Bei 35 790 Kontrollen wurden vom Laves Verstöße festgestellt – ähnlich wie im Vorjahr. „In manchen Betrieben hat der Verbraucherschutz noch immer nicht den Stellenwert, der ihm gebührt“, klagt Minister Meyer. Restaurants, Kantinen und Imbisse fielen dabei vor allem durch Hygienemängel (Beispiel: Bakterien-belastete Eiswürfel) auf, in Bäckereien sorgten schmutzige Arbeitsflächen für Ärger. Bei Einzelhändlern trafen die Prüfer oftmals auf falsche Kennzeichnung und Aufmachung.

Aber auch mit ganz anderen Problemen hatten die Kontrolleure zu kämpfen. So zogen die Prüfer beim Hurricane-Festival mit Schwermetallen belastete Piercingringe aus dem Verkehr. Immer wieder ein Ärgernis: Rückstände von Pflanzenschutzmitteln im Futter.

Gunars Reichenbachs
Chefkorrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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