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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Prüfungssimulation mit Analyse

04.07.2015

Oldenburg Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Oldenburg-Bremen legt in der Ausbildung viel Wert auf die Entwicklung der Persönlichkeit und ansprechende Kommunikation. Auch bei der Abschlussprüfung zum Sozialversicherungsfachangestellten spielt Sozialkompetenz eine wichtige Rolle. Denn die mündliche Prüfung, die u.a. aus einem 20-minütigen Beratungsgespräch besteht, ist aufgeteilt in einen fachlichen Teil (70 Prozent) und einen Teil für die Sozialkompetenz (30 %).

Um die Sozialkompetenz speziell in einem Beratungsgespräch zu verbessern, bietet die DRV Oldenburg-Bremen den Auszubildenden ein Video-begleitetes Training unter Echt-Bedingungen an – und bewirbt sich damit um den Preis für Innovative Ausbildung (PIA). Mit PIA will die NWZ  Unternehmen würdigen, die in der Ausbildung mehr tun als das Übliche.

Wie Frank Sölter, Ausbildungsleiter der DRV Oldenburg-Bremen erläutert, bilden die Praxisausbilder und Lehrkräfte des Unternehmens für diese Beratungsgespräche einen „Prüfungsausschuss“. Alle Azubis haben die Gelegenheit, an drei Prüfungssimulationen teilzunehmen.

„Der Aufwand für die ,prüfenden’ Mitarbeiter unseres Unternehmens ist hoch“, sagt Sölter. Denn sie müssen sowohl die Fälle vorbereiten, als auch die Prüfung ausrichten und in der Nachbesprechung den Azubis ein Feedback geben. „Alle Mitarbeiter der Prüfungssimulation beteiligen sich freiwillig daran“, sagt er.

Mindestens eine Prüfungssimulation werde mit einer Video-Kamera aufgezeichnet, wobei die Aufzeichnungen anschließend intensiv mit den Auszubildenden besprochen werden. Dabei werde auf Stärken eingegangen, aber es gebe Hinweise zu Verbesserungen, etwa im Hinblick auf Körpersprache und -haltung oder das Erläutern von Fachtermini in verständlicher Sprache.

„Die Erfahrungen zeigen, dass in der mündlichen Abschlussprüfung unsere Auszubildenden einige Zusatzpunkte gerade im Prüfbereich der Sozialkompetenz erhalten“, erklärt Sölter. Dabei sei die Simulation keineswegs nur als Training für die Prüfung gedacht. Vielmehr verbinde sie in idealer Weise die Kompetenzziele der Ausbildung miteinander, so Sölter – „nämlich mit einer guten Sozialkompetenz die in der Ausbildung erworbene hohe Fachkompetenz in verständlicher Art und Weise für unsere zu betreuenden und zu beratenden Versicherten zu vermitteln“.

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