Bremerhaven - Deutschlands 49. Ikea-Einrichtungshaus und erster „Smart Store“ wird am Donnerstag nach Ostern (9. April, 10 Uhr) in Bremerhaven eröffnet. Damit setzt der schwedische Möbelhersteller in der Seestadt auf ein neues Konzept.
„Wir zeigen auf etwas kleinerer Fläche unsere gesamte Sortimentsbreite“, versicherte am Mittwoch Filialleiter Söhnke Neumann. Das Haus in Bremerhaven sei mit einer Verkaufsfläche von 18.000 Quadratmetern etwa ein Drittel kleiner als herkömmliche Ikea-Standorte.
Köttbullar aus der Ikea-Kantine gibt es künftig im Erdgeschoss des neuen Einrichtungshauses. Das Restaurant liegt an zentraler Stelle und ist sowohl vom Haupteingang her als auch aus der Möbelausstellung direkt erreichbar.
Gebaut wurde Ikea Bremerhaven, ein 40-Millionen-Euro-Projekt, auf einem Grundstück im Süden der Stadt, nahe der Autobahn 27 und mitten in einem Landschaftsschutzgebiet. Dafür finanzierten die Schweden der Stadt nicht nur geeignete Ausgleichsflächen, sie präsentieren sich auch umweltbewusst: Auf dem Parkplatz mit über 800 Stellflächen steht ein Bienenhotel, die meiste Energie wird aus Sonnenstrom generiert, E-Tankstellen für Autos und Fahrräder sind selbstverständlich. Hinzu kommt eine Fassadenbegrünung an der Ostseite des Gebäudes.
Nach Bremerhaven zog es Ikea unter anderem deswegen, weil die Märkte in Oldenburg und Brinkum entlastet werden sollen. „Gemeinsam mit unseren jüngsten Neueröffnungen in Lübeck und Hamburg-Altona machen wir unseren Kunden im Norden Deutschlands den Weg in eine unserer Filialen noch leichter“, sagte Expansionschef Johannes Ferber.
