QUERENSTEDE - Alte, zum Teil vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen erwarten seit Sonntag wieder den Besuch vieler Gäste im Nutztierpark Ammerland. Andrea und Wolfgang Sindermann hatten den ehemaligen Resthof am Kronenkamp im Jahre 2003 zu einem großzügig angelegten Nutztierpark mit einer Vielfalt von Haustierrassen und bedrohten Nutztieren umgestaltet. Seitdem tummeln sich dort unterschiedliche Schweinerassen, Schafe, Ziegen, Esel und viele Arten des Federviehs. Zur Eröffnung flanierten am 1. Mai die Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, durch das interessant gestaltete Tiergelände und entdeckten so hautnah Landwirtschaft und Tierzucht.

„Neben einer erlebbaren Information über die Landwirtschaft in früherer Zeit möchten wir den Besuchern auch einen Kontakt zu unseren Tieren vermitteln“, erläutert Wolfgang Sindermann. Er bedauerte, dass der angekündigte Schafscherer wegen einer akuten Rückenerkrankung die Schafschur nicht durchführen konnte. Ansonsten drehte sich am Maifeiertag vieles um die Wolle, die von Spinnfrauen zu Garn gesponnen wurde. Zusätzlich zum Rundgang gab es auch wieder Fahrten mit dem Trecker durch das Gelände, und wer wollte, konnte sich als Cowboy beim Eselreiten betätigen. Gerne nutzen die kleinen Besucher aber einfach auch die Gelegenheit, die Tiere zu streicheln und zu füttern.

Der Nutztierpark ist bis zum 31. Oktober sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Sonnabends können die Tiere von 14 bis 18 Uhr gestreichelt und besichtigt werden. Dienstags bis freitags öffnet der Tierpark von 10 bis 12 Uhr. Andere Gruppentermine seien auch außerhalb der regulären Öffnungszeit buchbar, stellte das Ehepaar Sindermann heraus.