Sillenstede - Der Teenachmittag im Bürgerverein Sillenstede dient einerseits der Kontaktpflege, andererseits gibt es hier einen schnellen Draht zwischen den Bürgern und der Stadtverwaltung. So war auch jetzt wieder die stellvertretende Bürgermeisterin Anne Bödecker vor Ort, sie bezeichnete den Bürgerverein als „Rückgrat des Dorfes“.
Der Vorsitzende Matthias Busch begrüßte rund 60 Teilnehmer beim Teenachmittag. Aus dem Vereinsleben berichtete er von zahlreichen Veranstaltungen. 387 Mitglieder sind derzeit im Bürgerverein verzeichnet, sie sind unter anderem zu einem Tagesausflug am 20. Mai nach Holland eingeladen.
Anne Bödecker berichtete vom aktuellen örtlichen Geschehen. Das alte Feuerwehrhaus sei bereits verkauft, ein Unternehmer aus Grafschaft habe das Gebäude erworben, erfuhren die Teilnehmer. Der Erlös werde zur Sanierung des alten Rathauses verwendet. Die Details sind aber noch nicht festgelegt, hier sollen auch die dort beheimateten Gruppen, wie zum Beispiel der Chronikkreis und die „Tu-Was-Gruppe“ beteiligt werden.
Sehr verärgert zeigte sich Bödecker über eine Einzelperson, die sich beim Bau des Radweges zwischen Sillenstede und Sengwaren querstelle. „Dieses 30-Jahre-Projekt wird nun von einem einzigen verhindert, der ein kleines Stück Land nicht abgeben will“, so Bödecker. Hier müsse dringend mehr Druck ausgeübt werden, das erwarte sie auch von der Stadt Wilhelmshaven, auf dessen Gebiet das Land liege.
Offen seien noch die Maßnahmen bei der Turnhalle. Sanierung oder Neubau, das ist die Frage. Beim Neubau werde die Halle weniger groß, stehe zu befürchten, sagte Bödecker. Der Platz werde aber für die Fußballer gebraucht, die die Halle im Winter nutzen. Aus der Teilnehmerrunde kam der Hinweis auf die marode und nicht ausreichende Beleuchtung in der Halle. Dort sei dringender Handlungsbedarf.
