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Radwanderer erfrischen sich gern im Melkhus

Hartmut Kern

FRAGE:

Frau Holke, das Oldenburger Land ist bekannt für eine Vielzahl von Melkhüs. Wo haben diese Milch-Raststätten eigentlich ihren Ursprung?

HOLKE

: Die Landwirtin Friedel Schumacher im Rheiderland im Landkreis Leer war sehr enttäuscht, dass die Gastronomie nachmittags nahezu überall geschlossen hatte. Um die Touristen dennoch zu verpflegen, gründete sie 2001 das erste Melkhus unter dem plattdeutschen Namen Melkhuske. Dort bot sie vor allem Radwanderern Milchprodukte an. Das war die Geburtsstunde der Melkhüs. Mittlerweile gibt es im Nordwesten 79 Einrichtungen dieser Art.

FRAGE:

Wo sind die Melkhüs vor allem zu finden?

HOLKE

: Sie sind nur im ländlichen Bereich zu finden und nicht in den Städten. Meist sind die Melkhüs angegliedert an einen landwirtschaftlichen Betrieb und liegen vielfach an Radwanderrouten. In der Regel sind sie von Mai bis September geöffnet. Es gibt Melkhüs mit Selbstbedienung, andere bieten auch Bewirtung an. Besonders voll ist es an den Wochenenden, wenn viele Familien unterwegs sind. Gerade für Kinder ist es interessant, Landwirtschaft zu erleben. Dann lernen sie auch, wo die Milch herkommt.

FRAGE:

Worauf können sich die Besucher eines Melkhus freuen?

HOLKE

: Engagierte Landwirtinnen verwöhnen die Gäste mit leckeren Milchprodukten. Angefangen von Milch­mix-Getränken über Quarkspeisen bis hin zu Käsebroten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Gern informieren die Melkhus-Betreiberinnen auch über Land und Leute und die Arbeit in der Landwirtschaft. Natürlich sind auch Tipps über touristische Sehenswürdigkeiten in der Umgebung dabei.
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