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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Raiffeisenbank Oldenburg wächst weiter

09.03.2017

Oldenburg Eine der markantesten Baustellen Oldenburgs geht dem Abschluss entgegen: der Teil-Neubau der Raiffeisenbank Oldenburg an der Hauptstraße, der auch von der Autobahn 28 einsehbar ist. Im Frühjahr soll eingezogen werden, kündigten die Vorstände Heiko Frohnwieser und Thorsten Schwengels in einem Gespräch an. Ein erheblicher Teil der Investition von rund 3,5 Millionen Euro gehe auch in die bisherigen Gebäude, etwa für Brandschutz und ein kostensparendes Blockheizkraftwerk, erläuterten die Bankchefs, die künftig mit einem kleineren Büro Vorlieb nehmen werden.

2016 sei „nochmal ein gutes Jahr gewesen“, zog Heiko Frohnwieser Bilanz. Man sei „voll zufrieden“. Das Kreditvolumen wurde um 5,4 Prozent auf 453 Millionen Euro ausgeweitet. Zugleich stieg das Einlagenvolumen um 1,9 Prozent auf 484,2 Millionen Euro. Eine Strafgebühr für hohe Einlagen sei bei Privatkunden weiterhin „kein Thema“, betonten Frohnwieser und Schwengels. Jedoch habe man mit etwa „zwei Händen voll“ Firmenkunden Gespräche über eine Reduzierung von deren Millionen-Guthaben geführt, etwa über eine Umschichtung in Wertpapiere. Hintergrund: Die „Raiba“ selbst muss – wie alle in der Branche – 0,4 Prozent Gebühren für die Verwahrung bei der Zentralbank EZB zahlen.

Die Ertragslage der Raiffeisenbank, die mit einer Bilanzsumme von 610 Millionen Euro zu den größten 25 Prozent der 56 Volks- und Raiffeisenbanken in Weser-Ems gehört, ist geprägt von einem Zinsüberschuss von 12,75 (Vorjahr: 13,69) Millionen Euro und einem Provisionsüberschuss von 3,55 (3,75) Mio Euro. Aufgrund von mehreren Sonderfaktoren – beim Verwaltungsaufwand und bei Bewertungen – stieg der Gewinn vor Steuern dennoch auf 5,63 (4,73) Mio. Euro. Nach der Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken mit zwei Mio. Euro bleiben nach Steuern 1,98 (3,17) Mio. Euro Überschuss.

Erneut ist von Vorstand und Aufsichtsrat für die 18 852 Mitglieder eine Dividende von fünf Prozent vorgesehen. Heiko Frohnwieser deutete an, dass dies künftig angesichts der Branchenumstände eventuell weniger werden könnte.

Zentrales Thema ist bei der Raiffeisenbank der Ausbau des digitalen Angebots. Zugleich blieben die Filialen aber für viele Kunden wichtig, hieß es. „An das Filialnetz gehen wir nicht heran“, sagte Schwengels mit Blick auf die sechs mit Personal besetzten Geschäftsstellen. Hinzu kommen SB-Stellen. Die Bank (118 Mitarbeiter) ist in der Stadt Oldenburg, im Kreis Oldenburg und im Ammerland tätig.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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