Barßel - Vor gut einem halben Jahr ist der Markt der Raiffeisen-Warengenossenschaft (RWG) Ammerland-Saterland vom ehemaligen Standort an der Friesoyther Straße in das Einkaufszentrum „Krumme „Kamp“ umgezogen. Hintergrund des Standortwechsels war die weitere Entwicklung des Unternehmens nach modernsten Geschäftsbedingungen. Das war in der Räumen der ehemaligen Molkerei Barßel mit knapp 400 Quadratmetern nicht möglich.
Der neue Markt im Einkaufszentrum wird gut angenommen. Der Umzug ist mittlerweile komplett vollzogen. Das alte Firmengebäude steht leer und verwaist da. Das könnte sich aber bald ändern. Es gibt einige konkrete Nachfragen, es besteht Interesse an dem Gebäude. Das bestätigte auf Anfrage der NWZ der Geschäftsführer der RWG Ammerland-Saterland, Martin Bertels. „Uns liegen in der Tat verschiedene Anfragen von Interessenten vor, die das Gebäude so wie es jetzt da steht käuflich erwerben und für ihre Zwecke nutzen möchten“, sagt Bertels. Bisher sei aber noch nichts verkauft worden und es sei noch keine Entscheidung gefallen.
Damit werde man sich auch Zeit lassen. Es gebe für die Genossenschaft keinen zeitlichen Druck, das Gebäude zu verkaufen. „Wir prüfen die Angebote mit der gebotenen Sorgfalt. Wichtig ist für uns, dass die Interessenten ein vernünftiges Nutzungskonzept vorlegen. Darauf legen wir großen Wert. Das sind wird schon unserem neuen Standort und auch dem Ort Barßel schuldig. Damit wollen wir auch den Standort Barßel zukunftsfähig machen“, erklärt der Geschäftsführer.
Vorstellbar sei auch die teilweise Nutzung des Gebäudes. Auf keinen Fall aber soll der Bau abgerissen oder an Interessenten verkauft werden, deren Nutzung nicht zum Ort passt, sagte Bertels.
Einen möglichen Zeitpunkt für einen Verkauf nannte er nicht. „Wie gesagt, wir haben keinen Zeitdruck. Wir müssen nicht und schon gar nicht unter Wert verkaufen“, betonte der RWG Geschäftsführer. Die Mietwohnungen im Obergeschoss würden weiterhin von den jetzigen Mietern bewohnt. Ob der spätere Eigentümer es dabei belasse oder anderweitig damit plane, sei dann seine Entscheidung.
