RAMSLOH - Verwaist war der Kindergarten St. Jakobus Ramsloh in der vergangenen Woche, denn alle 65 Jungen und Mädchen der Kindergarteneinrichtung waren mit ihren Betreuerinnen ausgeflogen und erlebten einen Vormittag im Wald und am Hollener See. Am Abschlusstag feierten sie ein Maifest.
Schnitzeljagden
Hintergrund: Eine Woche lang erkundeten die Jungen und Mädchen den Wald und die Natur. Dort verbrachten sie ihre Kindergartenzeit beim Spielen und unternahmen Schnitzeljagden, machten die verschiedensten Experimente, lernten Bäume und Sträucher, Tiere und Pflanzen des Waldes kennen. Sie erlebten Rehe in freier Natur, entdeckten einen riesigen Waldameisenhaufen und viele Käfer.
Am Hollener See wurden bei herrlichstem Frühlingswetter Burgen und eine Wasserrutsche gebaut. Durch das mehrtägige Projekt sollen die Kinder die Umgebung ihres Lebensraumes erkunden und dazu angehalten werden, die Natur später auch gemeinsam mit den Eltern zu erleben.
Sinne anregen
Außerdem sollen sie begreifen, dass es dort spannend sein kann und dass keine Langeweile entstehen kann, wenn sie sich mit den unterschiedlichsten Dingen, die in der Natur vorkommen, beschäftigen. Durch die Waldtage werden der Erfahrungsschatz der Kinder erweitert, ihre Sinne angeregt und Reize für ihre Bewegungsabläufe geschaffen.
Am Freitagvormittag endete die Waldwoche mit einem bunten Maifest. Gemeinsam mit ihren Betreuerinnen pflanzten die Jungen und Mädchen im Beisein von Pfarrer Hubert Moormann einen Maibaum und schmückten diesen mit bunten Schleifen. Anschließend tanzten sie um den Maibaum und sangen lautstark fröhliche Frühlingslieder.
