RAMSLOH - „Wir wollten schon immer eine eigene Fahne haben; jetzt endlich können wir euch unsere eigene Feuerwehrfahne präsentieren“, zeigte sich ein sichtlich erfreuter Ortsbrandmeister Horst Kruse, als er jetzt seinen Feuerwehrfrauen und -männern die neue Fahne im Feuerwehrhaus präsentierte. „Für diese Fahne sind wir Heinrich Oltmanns zu großem Dank verpflichtet, denn er ist es gewesen, der uns diesen Traum erfüllt hat, denn schließlich hat er die Erstellung einer eigenen Feuerwehrfahne schon vor langer Zeit angeschoben und schließlich auch in die Wege geleitet“, betonte Kruse.

So habe dann auch Heinrich Oltmanns noch in seiner Zeit als Ortsbrandmeister der Ramsloher Wehr bei den Firmen und Privatleuten „die Türklinken geputzt“ und Sponsoren gesucht, die schließlich das Geld für diese Feuerwehrfahne aufgebracht hätten. Insgesamt über 5000 Euro hat die Feuerwehrfahne gekostet. Durch das Sponsoring sei sie aber Ausdrück dafür, dass die Bevölkerung aus Ramsloh und Strücklingen hinter ihrer Wehr stünden, ihr den Rücken stärken und sie unterstützen würden.

In dreimonatiger Arbeit hat eine Firma aus dem süddeutschen Raum die Feuerwehrfahne handgestickt. Eine Seite der Fahne zeigt den Schutzpatron der Feuerwehren, den heiligen Florian und den Spruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“. Auf der anderen Seite der Fahne ist das Wappen der Gemeinde Saterland zu sehen, umgeben von dem Text: Feuerwehr Saterland – Ortswehr Ramsloh, gegründet 1840. Nachdem die Feuerwehrfahne jetzt in der Ramsloher Wehr ist, soll auch kurzfristig ein Fahnenschrank für das wertvolle Stück in Auftrag gegeben werden. Für seine Verdienste überreichte Horst Kruse seinem Amtsvorgänger ein Präsent.

Zu Fahnenträgern in der Feuerwehr Ramsloh wurden Theo Meyer, Helmut Lammers und Stefan Kruse gewählt, die künftig die Feuerwehrfahne bei wichtigen Anlässen tragen werden.