RAMSLOH - Eine deutliche Senkung der finanziellen Aufwendungen der Gemeinde Saterland für den kommunalen Hafen „C-Port“ am Küstenkanal zwischen Friesoythe und Sedelsberg hat der Vorsitzende der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Saterland, Franz Hericks, verlangt. Die von der Gemeinde Saterland als Mitbetreiberin des Hafens zu zahlenden Beträge müssten der aktuellen Schuldensituation der Gemeinde angepasst werden.
Auf einer Mitgliederversammlung der UWG informierte Hericks die Teilnehmer über die Entwicklung der Gemeindefinanzen im Saterland. Auch die anderen beteiligten Kommunen sollten über eine Reduzierung ihrer C-Port-Beiträge nachdenken, um ihre klammen Kassen zu entlasten. Ob die Gemeinde Saterland und die weiteren beteiligten Kommunen jemals mit einem positiven Ergebnis aus der Hafenbeteiligung rechnen könnten, sei ungewiss, meinte Franz Hericks weiter. Hericks kritisierte die nach seiner Meinung „ungebremste Ausgabenpolitik“ der Gemeindeverwaltung und der CDU im Saterland. Hericks: „Wer eine verfahrene Situation verbessern will, muss handeln und nicht in den Tag hinein träumen.“
Vorbereitet hat die Wählergemeinschaft auch ihre Beteiligung an der Kommunalwahl am 11. September 2011. Hericks: „Verbesserungen in der Gemeindepolitik können mit der UWG nur erreicht werden, wenn die unzufriedenen Bürger und die große Schar der Nichtwähler sich aktiv an der Politik beteiligen.“ Die UWG biete die Möglichkeit, Vorstellungen und Wünsche ohne Fraktionszwang vorzutragen. Wer an einer Kandidatur für den Gemeinderat oder Kreistag interessiert ist, kann sich bei Franz Schulte von der UWG in Strücklingen (Telefon 04498/613) melden.
Die Mitgliederversammlung hat nach Angaben von Franz Hericks ein Wahlkampfgremium gebildet, das die Kandidatur der Bewerber vorbereitet. Dem Gremium gehören neben dem Fraktionsvorsitzenden Franz Hericks noch Franz Schulte, Heinz-Hermann Ibelings und Hartwig Hanneken an. In den nächsten Wochen werde es Gespräche mit interessierten Bewerbern für die Kommunalwahl geben. Hericks: „Wir sollten in jedem Ortsteil mit mindestens vier Bewerbern für den Gemeinderat kandidieren. Es dürfen aber auch mehr sein.“
