RASTEDE - Zu den vorgestellten Verfahren gehörte beim Heilpraktikertag auch die Irisdiagnose. Ebenso war die gesunde Ernährung ein Thema.
Von Renate Dierks
RASTEDE - Vielseitige Informationen über ganzheitliche Heilmethoden und Naturheilverfahren haben 14 Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker aus den Gemeinden Rastede und Wiefelstede beim Heilpraktikertag im „Hof von Oldenburg“ in Rastede vermittelt. Klassische Homöopathie, Bachblüten und ganzheitlich-energetische Therapien wurden ebenso vorgestellt wie Einsatzbereiche von Kräutern und Gewürzen mit spezieller Heilanzeige, so genannten Hildegard-Gewürzen.Beratungen zu Ernährungs- und Gesundheitsfragen wurden ebenfalls angeboten. Ursula und Jürgen Lüning aus Rastede nutzten die Gelegenheit, um sich am Stand von Michael Langer, Heilpraktiker mit eigener Praxis in Rastede, unter anderem über die Esogetische Medizin, ein eigenständiges Diagnose- und Therapiesystem, zu informieren. „Wir sind schon seit langem überzeugte Anhänger von Naturheilverfahren und schwören besonders auf die klassische Homöopathie, das Verfahren hat mir auch bei meinen Hüftbeschwerden geholfen“, erklärte Jürgen Lüning. Sichtlich zufrieden zeigte sich Gerd Oeltjen aus Wahnbek mit dem Ergebnis einer Irisdiagnose am Stand von Dr. Bernd R. zur Horst. Zur Horst ist seit mehr als 30 Jahren Heilpraktiker mit einer Praxis für klassische und neuzeitliche Naturheilverfahren in Rastede. „Sie haben eine sehr gute Konstitution und können 100 Jahre alt werden. Wichtig ist auch immer eine positive
Lebenseinstellung“, verriet zur Horst seinem Besucher Oeltjen und schmunzelte. „Nur das Saure muss weg. Also immer viel Obst und Gemüse essen.“ Tipps zu einer gesunden Lebensführung gab es von zur Horst dann auch noch gratis dazu.
„Die Naturheilkunde setzt bereits bei den Vorstufen der Erkrankungen an, das heißt, wenn die Beschwerden erst energetisch und funktionell, also noch nicht unbedingt organisch bedingt sind. Grundsatz der Naturheilkunde ist es, die Ursachen der Beschwerden zu erforschen. Ein Leitspruch ist es auch, nicht zu schaden“, so zur Horst weiter. „90 Prozent sind Aufklärungsarbeit“, sagte Ehefrau Carin zur Horst und bezog sich damit auf die Vielseitigkeit der angebotenen Leistungen am Stand ihres Mannes, der ursprünglich den Doktortitel nach einem Studium der Tiermedizin erworben hatte, dann aber früh zum Heilpraktikerberuf gewechselt war.
