RASTEDE - Der Tagesbetrieb in der neuen Rasteder Kindertagesstätte an der Feldbreite läuft bereits seit Mitte November. Am Sonnabend wurde die Einrichtung nun auch offiziell eröffnet. Der Einladung zum Festakt waren zahlreiche Vertreter aus Rat und Verwaltung, am Bau beteiligter Firmen, vom Förderverein und Elternbeirat der Einrichtung ebenso wie der Kindergärten der Gemeinde gefolgt.
„Für rund 1,85 Millionen Euro hat die Gemeinde Rastede hier eine Investition in die Zukunft getätigt und ein eindeutiges Zeichen pro Familie gesetzt“, so Bürgermeister Dieter Decker. Und das mit einer „goldigen Zukunft für die Kinder“, da die Investition von der Gemeinde geleistet worden sei, ohne neue Kredite aufzunehmen und damit, ohne dass die zukünftigen Steuerzahler dafür bezahlen müssten.
Aus der Hand von Architekt Manfred Burrichter vom Planungsbüro Ammerland folgte die symbolische Schlüsselübergabe an die Leiterinnen der Einrichtung, Petra Lange vom Tagesmütterverein Bagira, dem Träger der Krippe, und Jutta Thiel, die Leiterin des Hortes und des Kindergartens.
In dem nach etwa einjähriger Bauzeit fertiggestellten Neubau stehen großzügige 1000 Quadratmeter für rund 120 Kinder zur Verfügung. Bei dem anschließenden Tag der offenen Tür konnte sich auch die Öffentlichkeit ein Bild von den Räumlichkeiten machen. Für Informationen zu den Betreuungskonzepten und ihrer täglichen Arbeit standen die Mitarbeiterinnen bereitwillig Rede und Antwort.
Schlafkörbe erklärt
In der Krippe wurden die Schlafkörbe in der Tiger- und Bärengruppe (0-3 Jahre) erklärt, ebenso wie der Doppelwickeltisch mit Treppe, der im Sturm das Herz der „Rasselbande“ eroberte. Im Kindergarten bewegen sich die Kinder dank eines halboffenen Konzeptes zwischen Baukiste, Spieleland und Künstlerwerkstatt. Neben den Funktionsräumen verfügt der Kindergartenteil über Kleingruppenräume wie eine Bücherei oder vornehmlich für die Kinder der Integrationsgruppe auch einen Therapieraum. In der „Frühstücksecke“ gibt es übergreifende hauswirtschaftliche Angebote.
Beim Mittagessen der Hortkinder stehen der „Mäuseteller“ und das „Ritterspektakel“ hoch im Kurs. Nach den Hausaufgaben gibt es für die jungen Schüler Kreativ- oder Bewegungsangebote. Der zentral gelegene Bewegungsraum wird von allen Gruppen genutzt.
1000 hochwertige Preise
Es gab auch ein Kuchenbüfett sowie eine Tombola, die Gewinnchancen auf 1000 hochwertige Preise vom Holzlaufrad bis zum Wellness-Gutschein bot. Die Organisatoren vom Förderverein „Feldmäuse“ unter dem Vorsitz von Martina Graunitz-Bröcker und die Elternbeiratsvorsitzende Kerstin Stelljes zeigten sich beeindruckt von der Spendenbereitschaft der Rasteder Unternehmen, für die sie sich bei der Gelegenheit bedankten.
