RASTEDE - Rastede/wm Ein umfangreiches Ferienprogramm bietet die Rasteder Gemeindejugendpflege in Verbindung mit zahlreichen Vereinen an, darüber hinaus gibt es Aktionen in Hahn-Lehmden und auch in Wahnbek, wo der Ortsverein eigene Veranstaltungen anbietet. Was in den vergangenen Jahren fehlte, soll 2008 umgesetzt werden: eine Ferienbetreuung, die nicht nur Familien hilft, in denen beide Elternteile berufstätig sind.
Evelyn Fisbeck (FDP) hatte den entsprechenden Antrag gestellt, der im Fachausschuss auch Zustimmung fand. Bereits zu Beginn des neuen Jahres sollen die Zeiträume für die Ferienbetreuung genannt werden, damit die Eltern Planungssicherheit haben. Studenten der Sozialpädagogik und Sozialassistenten könnten die Maßnahme durchführen, die Koordination könne über das neu einzurichtende „Servicebüro für Kinder und Familien“ durchgeführt werden, so Evelyn Fisbeck. Sie begrüßt die Entscheidung, die fraktionsübergreifend getroffen worden sei und zu einer guten Entwicklung der Familienpolitik in Rastede beitrage.
Rainer Sundermann (Sozialamt) erinnerte an die frühere Betreuung durch den Tagesmütterverein „Bagira“, die zuletzt nur noch von vier bis fünf Kindern in Anspruch genommen und aufgrund fehlender Nachfrage eingestellt worden sei. Marie-Luise Weber (SPD) sah durchaus eine Nachfrage, wie am Beispiel Hahn-Lehmden deutlich geworden sei. Allerdings sei es notwendig, ein attraktives Angebot zu schaffen, das sowohl Kinder als auch Eltern anspricht.
Gudrun Oltmanns (Grüne) betonte, dass die Betreuung nicht nur für Kinder von berufstätigen Müttern oder Alleinerziehenden angeboten werden dürfe, sondern allen Kindern offen stehen sollte.
