RASTEDE - Die Rasteder leben gerne in ihrer Gemeinde. Aber so manche Dinge könnten noch verbessert werden, wie bei der Aktion deutlich wurde.
So wünscht sich Henning Cordsen bessere Terminabsprachen der Veranstalter. Beispiel: Das Open-Air-Konzert der „Re-Beatles“ am 22. August auf dem Turnierplatz fällt mit der „Langen Nacht der Kirchen“ zusammen, „und das passt einfach nicht zusammen“.
Toiletten am Bahnhof vermisste Gerold Ahlers aus Großenmeer. Gabriele Grosskopf aus Rastede freut sich, dass die Peterstraße (sie wohnt in der Nähe) nun saniert werden. Ingrid Westermann empfiehlt handliche Kalender, vielleicht in Postkartengröße mit Rasteder Motiven: „Das wäre eine gute Werbung, andere Orte machen das auch.“ Gretchen Wiards ärgert sich, ebenso wie Claus Kirsten, über den Hundekot auf den Straßen. Ansonsten fühlt sie sich in Rastede sehr wohl: „Hier kann ich alles zu Fuß erreichen.“ Ein bisschen mehr
Sauberkeit an bestimmten Stellen im Ort wünscht sich Ilona Kaiser: „An der Baumgartenstraße wird alles hingeschmissen.“ Jochen Oels rät, die historischen Ketten am Denkmalsplatz zu entrosten, ihr jetziger Zustand „schmerzt jeden Seemann“, erklärt der frühere Marineoffizier. In der Seefahrt kämen die Ankerketten einmal im Jahr auf Pier, würden entrostet und mit Schutzfarbe angestrichen. Und eine weitere Bitte fügt er hinzu: Wenn das Freibad schon so früh öffnet, dann sollten die Umkleidekabinen beheizt werden.
Mehr Sauberkeit auf dem Spielplatz an der Südender Straße/Stollenkamp wünscht sich Petra Rode, „wir haben da auch schon selber Müll gesammelt“. Und die Katzen würden „überall hinmachen“.
Irmgard Göken bemängelt, dass an der Schützenhofstraße die Bürgersteige so stark abfallen, dass Menschen mit Krankenfahrstühlen oder Rollatoren Schwierigkeiten haben. „Das ist an der Bachstraße auch so“, fügt Irmgard Walter hinzu. Sie kritisierte auch, dass an der Kleibroker Straße nachts so viele Autos parken: „Gefährlich, wenn die Straßenlaternen nicht mehr leuchten“. (wird fortgesetzt)
