RASTEDE - Nicht ein Gelände, umrahmt von Weiden und Feldern, sondern der Schlosspark in Rastede bildete das Ambiente für die Rasteder Modellflieger „Möwe“. Sie führten bereits zum 7. Mal ihren Flugtag für elektrisch betriebene Modelle durch.

Gut 40 Teilnehmer aus dem norddeutschen Raum präsentierten den vielen Besuchern ihre Flugzeuge, die von Bausätzen über Eigenbau bis hin zu Nachbauten reichten. Zu sehen gab es Kunstflieger, Segelflieger, Doppeldecker, Hubschrauber, aber auch Jets, Moorhuhnflugzeuge, ein selbst entworfenes Delta-Modell und ein Lenkdrachen, der zum Flugdrachen umfunktioniert worden war.

Mit dieser Veranstaltung, so Marc Dallek, Vorsitzender der Rasteder Modellflieger, will der Verein zu den Leuten gehen und ihnen dieses Hobby näher bringen. Gleichzeitig soll es als bezahlbar und für die ganze Familie interessant vorgestellt werden. Über die vielen jungen Besucher, die die Flugschau verfolgten, war Dallek natürlich besonders froh.

Eröffnet wurde der Flugtag bereits am Vorabend mit einer Nachtflugschau, eine Neuerung in der noch kurzen Geschichte dieser Veranstaltung. Beleuchtete Modelle sorgten auf einem mit Fackeln ausgeleuchteten Platz für eine besondere Atmosphäre.

Gerade das ungewöhnliche Ambiente nicht abseits, sondern direkt im Ort in einer wundervollen Umgebung, kommt bei den Teilnehmern gut an. So präsentierte Wolfgang Hagemann aus Cloppenburg, bereits zum fünften Mal dabei, an diesem Tag ein selbst entworfenes Delta-Modell. Er findet die Veranstaltung im Rasteder Schlosspark „einfach toll“, zumal die elektrisch betriebenen Flugmaschinen ziemlich ruhig fliegen und sich so der Umgebung sehr gut anpassen.


Dieter Juraschek aus Oldenburg vom Modellflugsportclub Wapeldorf ist seit Anfang an dabei. Er zeigte dem Publikum Modelle aus Elapor, die fast unzerstörbar, gut für Anfänger geeignet und vom Preis her erschwinglich sind. Gerade solch eine Veranstaltung mit diesem besonderen Flair lockt nicht nur Zuschauer an, sondern animiert auch zum Mitmachen.