RASTEDE - Großbaustelle ist zurzeit der Turnierplatz im Rasteder Schlosspark. Gleich zwei Maßnahmen werden hier betrieben: In Höhe der Meldestelle wird die Rasenfläche saniert; eine Drainage sorgt hier für eine künftig deutlich bessere Entwässerung.
Weitaus größer ist die Baustelle, die sich der Länge nach über den Platz zieht. Hier wird eine neue Abwasserleitung gezogen. Der Schmutzwasserkanal soll den Hauptort entlasten. Die Kapazitäten des bisherigen Kanalnetzes, so verlautete aus dem Bauamt, hatten vor allem bei starken Regenfällen nicht mehr ausgereicht. Probleme gab es in der Vergangenheit immer wieder, vor allem im Bereich Schloss und Torhäuser.
Bereits im vergangenen Jahr war das Rohr mit einem Durchmesser von 35 Zentimetern in einer Horizontalbohrung in einer Länge von 180 Metern von der Mühlenstraße zum Schlossplatz gezogen worden – das hatte es zuvor in Rastede noch nicht gegeben.
Ende März sollen die Arbeiten an der neuen Leitung abgeschlossen sein, erklärte Bauamtsleiter Hans-Hermann Ammermann – vorausgesetzt, die Witterung spielt mit. Im Augenblick behindern die starken Regenfälle immer wieder die Arbeiten. So kann die Maßnahme augenblicklich nur sporadisch weitergeführt werden.
Die Arbeiter, so Ammermann, nutzen jeden Tag, an dem die Bodenbeschaffenheit die Arbeiten zulassen. Maßnahmen dieser Art sind auch nur in den Wintermonaten möglich – sonst ist der Platz durch die Großveranstaltungen belegt.
