RASTEDE - Die Rollende Redaktion der NWZ ist eine gute Gelegenheit, Wünsche und Anregungen zu nennen. Die Leser machten regen Gebrauch davon.
von wolfgang müller
RASTEDE - Verbesserungsvorschläge nannten viele Leser bei der Rollenden Redaktion der NWZ auf dem Rasteder Wochenmarkt (die NWZ berichtete). Daneben wurden auch Wünsche geäußert.So würde sich Patricia Pudig „und mit mir auch viele andere Familien“ – über einen Abenteuerspielplatz für die Kinder im Schlosspark freuen – ein Antrag, den übrigens auch die FDP schon vorgetragen hat. Der jetzige Spielplatz reiche nicht aus.
Kinder und Jugendliche schützen, nämlich vor dem Rauchen, möchte Jutta Wilk. In einem weiten Umkreis um Schulen sollten Zigarettenautomaten verboten werden. Negatives Beispiel: Bei der Schule Feldbreite sei „gleich um die Ecke“ ein Automat. Vor Rasern möchte Irmgard Walter aus der Rudolstädter Straße die Kinder schützen: „Das ist eine Spielstraße, aber hier wird trotzdem viel zu schnell gefahren.“ Mehr Rücksicht von den Autofahrern erwartet auch Renate Hennings, denn im Göhlen werde die Tempo-30-Zone häufig missachtet. Und auch Birgit Stadlander fahren die Autos hier zu schnell.
Mit gleich drei Vorschlägen kam ein Leser aus der Kleibroker Straße. An der Kreuzung Oldenburger Straße/Raiffeisenstraße sollten die Gewerbebetriebe in Liethe ausgeschildert werden, damit Lastzüge nicht erst in die Kleibroker Straße einbiegen und dann wenden müssen. Hier wiederum sollte Tempo 30 für Lastwagen gelten, „sonst klappern die Tassen im Schrank“. Und die Geschwindigkeit müsse hier öfters kontrolliert werden. Den Schwerlastverkehr im Ort verringern möchte Georg Rohde, „deswegen sollte schon an der Autobahnabfahrt Oldenburg-Nord ein Schild auf ’Rastede-Süd’ hinweisen“.
Mehr Papierkörbe im Ort wünscht sich Edith Müller, „dann wird es sauberer im Residenzort Rastede“.
An die Sicherheit der Radfahrer im Ort denkt Willi Stöfer. Sein Wunsch: Die Radwege an der Oldenburger Straße sollten in beide Richtungen befahren werden können, „das ständige Überqueren der Straße, um zum anderen Geschäft zu kommen, ist zu gefährlich“.
Laut wurde auch der Wunsch nach neuen Geschäften in Rastede. Edith Frohn bekräftigte den Wunsch nach einem Baumarkt, Gisela Jacobsen wartet immer noch auf ein Fischgeschäft im Ort („Viele ältere Menschen können nicht mehr nach Wiefelstede fahren“), und Heinz Coldewey vermisst „ein Geschäft für ganz einfache Textilien“.
