RASTEDE - Der Strom der Besucher bei der „Rollenden Redaktion“ der NWZ am Wochenende auf dem Rasteder Wochenmarkt riss nicht ab (die NWZ berichtete). Und es gab neben vielen Anregungen auch Erfolgsmeldungen. Leser, die sich bei der vorausgegangenen Aktion über ungepflegte Blumenbeete beim Plus-Markt beklagt hatten, berichteten jetzt, dass kurz nach der Veröffentlichung die Beete gesäubert wurden.

Andere Maßnahmen sind allerdings nicht so schnell zu erledigen – wie beispielsweise die Gehwege an der Schützenhofstraße, „die sind uneben, die müssten dringend gemacht werden“, wünscht sich Birgit Oltmann, die hier auch an ältere Menschen in Rollstühlen oder mit Rollatoren denkt.

„Huckel“ auf dem Radweg an der Oldenburger Straße möchte Norbert Kretschmar beseitigt wissen. Für die Beibehaltung der jetzigen Notarztregelung spricht sich Maria Haupenthal aus. Ihr Mann hatte vor wenigen Wochen einen Schlaganfall erlitten. Es sei um Minuten gegangen, und nur weil der Arzt vor Ort so schnell reagiert habe, habe ihrem Mann geholfen werden können: „Über Oldenburg hätte das bestimmt nicht so gut geklappt“, ist die Leserin überzeugt: „Der Notarzt muss vor Ort bleiben.“ Und behalten möchte Maria Haupenthal übrigens auch die Parkplätze auf dem Denkmalsplatz, „die sind gerade für ältere Menschen wichtig.“

Auch Herbert und Elke Schmedes möchten die Parkplätze dort nicht missen, „es gibt so schon zu wenig Parkplätze.“

Manfred Stöfer wünscht sich ein einseitiges Halteverbot auf der Kleibroker Straße, „da kann man teilweise nur im Slalom fahren“. Und beim aldi-Markt müssten eigentlich Zu- und Abfahrt vertauscht werden, „dann ist es nicht mehr so gefährlich, auf die Raiffeisenstraße einzubiegen“.


Auf die Sanierung der Peterstraße, „die eines Residenzortes nicht würdig ist“, wartet Eva-Marie Borsam, gerade auch mit Blick auf die Senioren im dortigen Heim. Heinz Coldewey, schon Stammgast der Rollenden Redaktion der NWZ , erneuerte seinen Vorschlag für eine Bahnhofsuhr und eine bessere Kennzeichnung des Fußgängerüberganges an der Ladestraße.

Marga und Heinz Büntjen sind – wie fast alle Besucher des NWZ -Standes – mit ihrem Wohnort Rastede außerordentlich zufrieden und haben ein besonderes Lob für den VfL übrig. Nur die öffentliche Zuwegung zu ihrem Grundstück über unbequeme Stufen stört etwas. Karl-Heinz Lorenzen hat eine ganz andere Sorge: Ihm gefällt nicht, dass am „Tag der Deutschen Einheit“ Veranstaltungen wie der große Flohmarkt auf dem Schlossplatz stattfinden.