RASTEDE - Schlüsselqualifikationen vermitteln wollen die Initiatoren des „Management Informations Games“ (MIG), nämlich die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und Teamarbeit zu beweisen. So wurden zwölf junge Leute der Kooperativen Gesamtschule (KGS) eine Woche lang zu Jungunternehmern. In den Räumen der OLB Rastede hatten sie ihre „Firmenkonzerne“ aufgeschlagen.
Das Ziel: Windkraftanlagen für den „Hausgebrauch“, zu montieren auf dem Dach oder im Garten, zu vermarkten. Dafür hörten sie Vorträge von Experten, machten sich Gedanken über Kostenkalkulationen und Vertrieb und stellten ihre Produkte schließlich einer strengen „Käuferschar“ aus dem Handel vor. Hier handelte es sich um Vertreter von Firmen und Schulen aus Rastede, die gleichzeitig die Jury bildeten.
Am überzeugendsten hatte die Firma „Skyline“ mit Julia Christians, Alexander von Essen, Lennart Köhn und Malte Wilk ihr Produkt präsentiert, gefolgt von der „Air Technologies AG“ und von der „Airways AG“.
Stefan Dierking, Leiter der OLB-Filiale in Rastede, hatte zuvor die hohe Motivation der jungen Leute gelobt: „Die 40-Stunden-Woche war schon nach gut einer halben Woche vorbei“, schilderte er das Engagement der Schülerinnen und Schüler während des Spiels in der OLB und auch in den „Überstunden“ daheim.
Auch Kristoff Kerl, der seitens des Bildungswerkes der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) die jungen Leute betreut hatte, stellte das Engagement heraus. Die vielfältigen Bemühungen der Schule, Wirtschaftswissen zu vermitteln, erläuterte Gerd Kip, Leiter der KGS. Dass außerschulisches Lernen große Wirkung auf den späteren Berufsweg habe, zeige sich immer wieder.
Die Schülerinnen und Schüler verteidigten in der anschließenden Gesprächsrunde mit den Jurymitglieder die Lernangebote der KGS auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet, bestätigten aber gleichzeitig auch übereinstimmend, dass ihnen das einwöchige Unternehmensspiel „unglaublich viel gebracht“ hat.
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