Hoyerswege - Es geht voran für den RDI-Hilfstransport nach Gambia in Westafrika: Nach der dreitägigen Zwangspause in Tanger (Marokko) haben Sören Scheer, Annika Poetzsch und Timm Schwager am Donnerstag um 15.30 Uhr ihre Tour fortsetzen können. Um den in Marokko entstandenen Zeitverlust zum Teil wieder wettzumachen, fuhren sie die Nacht durch. „Damit haben sie einen Tag aufgeholt“, freute sich Uwe Schwager, Initiator des Hilfstransportes. Ziel am Freitag war es, einen möglichst großen Streckenabschnitt in Westsahara zu bewältigen. Wie Uwe Schwager erklärte, sind in Westsahara etwa 850, in Mauretanien 650 und im Senegal noch 450 Kilometer zurückzulegen. „Die Straßenverhältnisse werden aber zunehmend schlechter.“
Wie berichtet, wollen die drei jungen Leute einen Krankenwagen samt den darin befindlichen Hilfsgütern zum Gesundheitszentrum des Vereins Riverboat-Doctors-International“ (RDI) in Gambia bringen. Laut Zeitplan müssten sie spätestens am 3. Juli ankommen – um den Flieger zurück am 4. Juli zu erreichen.
