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Gastronomie Reeder macht die Kogge noch gemütlicher

Elsfleth - Das Haus Visurgis mit dem Hotel-Restaurant Zur Kogge ist weit über die Grenzen Elsfleths hinaus als eine der ersten Adressen der Stadt bekannt. Den Gaststättenbereich lassen nun der Kapitän Horst Werner Janssen und seine Tochter Imke Aschmann-Janssen großzügig renovieren.

Und auch das Hotel wird von zehn auf 14 Zimmer erweitert. Die Bauanträge wurden gestellt. Die Wiedereröffnung der Kogge ist für den 1. Februar geplant. Bis dahin wollen die Eigentümer auch das Geheimnis um den neuen Pächter lüften, der das Haus führen wird.

Gastronomie soll bleiben

Horst Werner Janssen hat das im Jahr 1952 erbaute Backsteingebäude am 1. November 2012 erworben (die NWZ  berichtete). Seit 1967 war die Nautische Kameradschaft Visurgis Eigentümer, deren Alterspräsident Horst Werner Janssen ist. Seit 1968 gibt es nach den Worten des Kapitäns die Gastronomie im Hause, und das soll auch weiterhin so bleiben, bekräftigt er.

Die Veränderungen betreffen in erster Linie den Gastronomiebereich. Im Wintergarten wird eine Art Bistro-Bereich entstehen, in dem die Gäste bei einer Tasse Kaffee, einem Glas Wein oder Bier in gemütlicher Atmosphäre verweilen können. Ein neues, etwas anderes Konzept werde umgesetzt, sagt Imke Aschmann-Janssen. Das Haus bekäme neuen Schwung und sei offen für alle Menschen. Auch für diejenigen, die nichts mit der Seefahrt zu tun hätten, merkt sie an.

Und die Gäste sollen sich wohlfühlen können. Die Inneneinrichtung ist mit dem neuen Pächter abgestimmt worden. Ein flexibles Wandelement wird installiert, um Gesellschaften je nach Größe und Bedarf perfekt bewirten zu können, ohne dass sich andere Gäste dadurch gestört fühlen könnten. Statt eines Teppichs wird der Gastronomiebereich mit Schiffsplanken-Parkett ausgelegt. Die Küche bleibt, bis auf einige Ausnahmen, so bestehen wie bislang. Die Speisekarte soll mit regionalen und modernen Gerichten aufgepeppt werden. Dass in den modernen Hotelzimmern Gebrauchsspuren beseitigt werden müssten, sei den vergangenen zehn Jahren seit der letzten großen Renovierung geschuldet, so der Eigentümer.


Treffpunkt der Jugend

Das Haus Visurgis wird seinen Namen verlieren, soll nach den Worten von Horst Werner Janssen aber ein Treffpunkt der Jugend bleiben. Der Fuchsenkeller mit seinen 50 Plätzen soll für die Studenten wiederbelebt werden, Kneipen würden nach wie vor im Hause abgehalten. Das Haus selbst sei ein Aushängeschild und Anlaufpunkt für viele Gäste, die entweder mit dem Fahrrad oder mit dem Schiff nach Elsfleth kämen. Im vergangenen Jahr wurden 1300 Boote am Anleger registriert. Und auch die Zahl der Radtouristen ist ansteigend.

Das alles sind für Imke Aschmann-Janssen und Horst Werner Janssen gute Vorzeichen, um optimistisch nach vorne zu blicken.

Ulrich Schlüter
Ulrich Schlüter Redaktion Brake
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