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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Referendum: Region reagiert besorgt

25.06.2016

London /Brüssel /Berlin /Im Nordwesten Schock für Europa: Mitten in der schwersten Krise der EU hat die Mehrheit der Briten bei einem Referendum für den Austritt gestimmt. Nach einem erbitterten Wahlkampf entschieden sich 51,9 Prozent der Briten für den Bruch mit Brüssel, 48,1 Prozent dagegen. Die Wahlbeteiligung lag bei 72 Prozent. Premierminister David Cameron, der für einen Verbleib geworben hatte, kündigte seinen Rücktritt bis spätestens Oktober an.

Die internationalen Finanzmärkte reagierten mit Kursstürzen. Das Pfund Sterling fiel auf den tiefsten Stand seit mehr als 30 Jahren. Der deutsche Börsen-Leitindex Dax stürzte anfangs um mehr als zehn Prozent ab.

Während die britische Führung bei den Verhandlungen über den Ausstieg aus der EU offensichtlich auf Zeit spielen will, drängen die Spitzenvertreter der Europäischen Union zur Eile. Bereits an diesem Sonnabend kommen die Außenminister der sechs EU-„Gründerstaaten“ in Berlin zusammen, um über die Folgen des Referendums zu beraten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte, die EU sei stark genug, um die richtigen Antworten zu geben. In den Verhandlungen mit Großbritannien über den EU-Ausstieg sollten die Beziehungen weiter „eng und partnerschaftlich“ gestaltet werden.

Auch dem Vereinigten Königreich selbst könnte ein Zerfall drohen. So strebt die schottische Regierungspartei SNP nun einen neuen Volksentscheid zur Loslösung von London an, um allein in der EU verbleiben zu können.

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Auch im Nordwesten reagierten Unternehmen und Organisationen mit Sorge auf den Brexit. Befürchtet werden etwa Währungsschwankungen, Zölle und Bürokratie, wie eine Umfrage dieser Zeitung bei Mittelständlern ergab.

Kurzfristig sei damit zu rechnen, dass der Export deutscher Produkte über den Ärmelkanal durch die massive Abwertung des Pfunds schwieriger werde, erwartet Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen IHK. Langfristig müssten sich Unternehmen auf mehr Bürokratie bei Ein- und Ausfuhren einstellen.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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