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Reise Mit 4,6-Tonner unterwegs: Zwei Huder in der Wüste

HUDE - Von Hude aus sind sie innerhalb von drei Tagen über Paris nach Madrid gefahren. Von dort ging es nach Malaga, von wo sie mit der Fähre nach Marokko reisten. Seitdem sind die beiden Abenteurer Mike Kunz und Tammo Meyer (die

NWZ

 berichtete) mit ihrem „Gelben Engel“ auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs. An diesem Sonnabend ist Halbzeit ihres vierwöchigen Trips von Hude nach Banjul in Gambia.

Für Nachfragen waren die Huder am Freitag nicht zu erreichen: Der Empfang in der Wüste ist zu schlecht. Doch damit Familie, Freunde und Sponsoren die Tour von Mike Kunz und Tammo Meyer durch sieben Länder und über zwei Kontinente verfolgen können, posten sie Fotos und berichten regelmäßig auf ihrer Homepage oder auf Facebook.

Und wie zu erwarten, haben die Abenteurer schon das eine oder andere Hindernis erlebt. So erreichten die den Campingplatz in San Roque (Malaga) nur mit großer Mühe. „Wir schlängelten uns durch enge Gassen, die mit Orangenbäumen flankiert waren und quälten den Gelben Engel diverse Hügel hoch“, berichten die beiden. Erst dank Tipps von Einheimischen, die den Hudern „buchstäblich spanisch“ vorkamen, erreichten sie ihr Ziel.

Auch die darauffolgende Fahrt mit der Fähre nach Marokko hatte eine Überraschung parat: die notwendigen Papiere zum Herübersetzen waren nicht aufzufinden. Im Zweimann-Suchtrupp ging es ins Innere des Gelben Engels auf Suche. „Ohne Dokumente keine Fähre, wir schwitzten vor Angst“, berichten das Duo. Als sie die Papiere fanden, quittierten sie das mit einem „Siegesschrei“.

In der Hauptstadt Marokkos, Casablanca, wurden die Huder indes unliebsam geweckt: Sie hatten unbemerkt im Halteverbot geparkt und wurden „in Ketten gelegt“. Doch halb so schlimm: „Das Missverständnis wurde aus dem Weg geräumt, die Parkgebühren bezahlt. „Danach wurden wir auf einen sehr süßen marokkanischen Tee eingeladen - so sieht Gastfreundschaft aus!“

Wahrsager, Schlangenbeschwörer, orientalische Klängen, unzählige Gassen – neben den Fahrten genießen Kunz und Meyer natürlich auch die afrikanische Kultur.


Über 5000 Kilometer haben sie schon zurückgelegt, jetzt haben sie die Wüste in Dakhla (Westsahara) erreicht – Abenteuer garantiert. Einer der letzten Einträge der Huder zeigt ein Kamel, dass direkt vor ihrem „Gelben Engel“ die Straße überquert. „Kulturschock: Rechts vor Links gilt nicht in der Wüste“, witzeln Kunz und Meyer.

Lars Blancke
Lars Blancke Sportredaktion
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