Hannover - Die TUI-Tochter Robinson Club erwartet in den kommenden Wochen einen heftigen Wettbewerb der Reiseanbieter um unentschlossene Urlauber.
Es werde für die Sommersaison noch viele kurzfristige Buchungen geben, sagte Geschäftsführer Ingo Burmester der „Welt am Sonntag“. Ziele wie Spanien, Portugal oder die Berge hätten aber teils kaum noch verfügbare Betten. „Daher besteht noch Hoffnung für Ziele wie die Türkei oder die Länder in Nordafrika“, sagte Burmester.
Nach Einschätzung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) von Anfang der Woche ist vor allem die Türkei bei den Buchungen derzeit tief im Minus. Bei Robinson tun sich Reisende mit etlichen Ländern ebenfalls schwer – etwa Tunesien oder Ägypten.
„2016 gehört definitiv zu den schwierigeren Jahren für die Reisebranche“, sagte Burmester. Dem von der Flüchtlingskrise gleichfalls stark betroffenen Griechenland halten Urlauber laut dem Deutschen Reiseverband oft noch die Treue.
Robinson ist auch hierzulande auf Standortsuche. „Deutschland-Urlaub liegt im Trend“, sagte Burmester.
