Ramsloh - Eine Vorzeigeanlage ist sicherlich die Reitsportanlage des Reit- und Fahrvereins Saterland und Umgebung (RuFV) am Langhorster Eschweg in Ramsloh-Hollen. In diese investiert der Reitverein unter seinem Vorsitzenden Theo Fugel derzeit 90 000 Euro, um eine neue Halle für Geräte und Futtervorräte zu schaffen.

Am Mittwoch war die Firma Immken aus Gehlenberg damit beschäftigt, die Stahlkonstruktion für die 15 mal 30 Meter große Halle mit einem Schwerlastkran aufzustellen. „Wir haben mittlerweile so viele Geräte, die wir nirgendwo in der Reit- und Abreithalle mehr unterbringen können und auch für die Futtervorräte der Pferde benötigen wir Platz“, schildert Theo Fugel die Situation im Reitverein. Daher habe man sich im Verein dazu entschlossen, diese 15 mal 30 Meter große Halle zu errichten. An der Hallenseite zum Springplatz erhält die neue Stahlhalle zudem einen Kragarm von fünf Metern, unter den dann weitere Geräte und Material trocken gelagert werden können.

Neben Eigenleistungen und Eigenmittel des Vereins erwartet der Reitverein für diese Investition Zuschüsse der Gemeinde und des Landkreises, um das Vorhaben schultern zu können. „Ich gehe davon aus, dass wir dieses Investitionsvolumen auch nicht überschreiten werden, nachdem wir bei der Herstellung der Fundamentierungsarbeiten keine bösen Überraschungen erlebt haben“, sagt Theo Fugel.

Die Fundamente für die Halle für Geräte und Futtervorräte haben die Vereinsmitglieder unter fachlicher Anleitung in Eigenleistung erstellt. Die eigentliche Halle wird jetzt schlüsselfertig von der Hallenbaufirma erstellt. Allerdings sind danach die Vereinsmitglieder erneut gefordert, wenn es darum geht, die Rohrleitungen für die Entwässerung zu verlegen und anzuschließen und noch einmal rund 700 Quadratmeter in und um der neuen Halle zu pflastern. „Schon Anfang bis Mitte November soll die neue Halle beim Reitverein Saterland bezugsfertig sein“, sagt Hallenwart Johannes Block.