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REITERVEREIN BETTINGBÜHREN „Preisvorstellungen untragbar“

FRAGE: FRAU OSTERLOH WIE STELLT SICH DIE MOMENTANE SITUATION DES REITERVEREINS BETTINGBÜHREN DAR?

Osterloh:

Seit 1975 hat unser Verein die Reithalle in Bettingbühren genutzt. Im Februar dieses Jahres wurde sie zwangsversteigert. Käufer war Friedrich Harmsen aus Berne. Wir hatten gehofft, dass der neue Eigentümer ein Interesse daran hat, den Verein in der Halle zu behalten. Das will ich Herrn Harmsen auch gar nicht absprechen. Aber seine preislichen Vorstellungen sind für uns ganz einfach untragbar. Zusätzlich möchte er den gesamten Komplex verpachten, wir haben aber nur Interesse an der Reitbahn. Im Moment stehen wir daher ohne Halle da.

Frage:

Wie haben die Mitglieder diese Nachricht aufgenommen?

Osterloh

: Auf eine tragbare finanzielle Obergrenze für die Pacht einigten wir uns bereits vor zwei Wochen. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag mussten wir dann verkünden, dass wir uns die neuen Pachtforderungen nicht leisten können. Dennoch steht ein Großteil der Mitglieder weiter zum Verein. Die aktuelle Situation ist sicher alles andere als optimal. Aber dadurch soll und wird der RV Bettingbühren nicht untergehen. Was mich als Vorsitzende sehr gefreut hat, war die Entschlossenheit der Anwesenden. Es wurde ganz klar gesagt, dass wir den Weg gemeinsam gehen werden. Unsere Reiter sind nicht sofort zu anderen Vereinen geflohen. Das fand ich toll und das gibt uns auch den Mut, weiterzumachen. Es ist sicher eine schwierige Zeit, aber nicht das Ende vom Programm.

Frage:

Wie geht es nun weiter?

Osterloh:

Wahrscheinlich wird man einige Male bei anderen Vereinen unterkommen. In der wärmeren Jahreszeit können wir dann die Außenanlagen der ehemaligen Gaststätte Schelling nutzen. Im August wird es auf jeden Fall wieder unser Bettingbührener Reiterturnier geben, so viel steht fest.

Frage:

Und auf längere Sicht?

osterloh:

Vielleicht findet sich ja ein Pächter, der uns entgegenkommen kann und möchte. Ein Pferdefreund womöglich. Dann wäre eine Rückkehr auf jeden Fall denkbar und auch das, was wir uns wünschen würden. Herr Harmsen hat nach seiner eigenen Darstellung nichts gegen eine Unterverpachtung. Man muss einfach abwarten, wie sich das entwickelt.
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