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Schaf-Auktion Rekord beim Auftrieb: 152 Tiere treten an

Beatrix Schulte

Rodenkirchen - Insgesamt 30 Züchter und 152 Tiere aus sechs Rassen bedeuteten am Wochenende bei der Schafauktion mit vorgeschalteter Prämierung einen deutlichen Zuwachs zum Vorjahr. „Das ist seit langer Zeit wieder ein Rekord beim Auftrieb“, meldete Heiko Schmidt, Vorsitzender des Landeschafzuchtverbandes Weser-Ems.

Die Veranstaltung werde von den Züchtern sehr gut angenommen, obwohl ihre Zahl im Verband ständig sinke, sagte Schmidt. Zurzeit sind dort rund 240 aktive Züchter registriert. Immer weniger junge Züchter rückten nach und seien bereit, Zeit und Geld in die Schafzucht zu stecken, sagte der Vorsitzende, der selbst in Berne erfolgreich Weißkopfschafe züchtet.

Besucher von weither

Die Schafauktion in Rodenkirchen ist die größte in Niedersachsen und wird bundesweit wahrgenommen. Aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Schleswig-Holstein waren Interessierte angereist, um wertvolle Zuchttiere zu ersteigern. Der Auktionsplatz Rodenkirchen habe sich als Höhepunkt der Züchter in ganz Deutschland herauskristallisiert. Auch die Richter aus Nordrhein-Westfalen, Stade oder Schleswig-Holstein hätten die hohe Qualität der Tiere bestätigt, machte Schmidt deutlich. Die Tiere seien in der Spitze sehr gut und hätten insgesamt eine gute Qualität.

Alles in allem verzeichne die Schafhaltung momentan ein positiveres Preisgefüge als noch vor einigen Jahren. Erstmalig könnten die Züchter mit einer schwarzen Null rechnen, weil die Verkaufspreise hoch genug seien. Schmidt hofft, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

Preise und Plaketten

Vor der eigentlichen Auktion zeichnete Zuchtleiter Klaus Gerdes einige erfolgreiche Züchter mit Plaketten und Ehrenpreisen aus. Für Suffolk-Züchter Gerd Rüdebusch aus Augustgroden gab es erneut eine Medaille in Silber des Landesverbandes und einen Geldpreis der Gemeinde Stadland für seinen Jährlingsbock. Eine Plakette in Bronze der Landwirtschaftskammer und einen Geldpreis erhielt Claus Dreher aus Westerstede für seinen Suffolk-Lammbock. Erfolgreich mit seinen Schwarzkopf-Schafen war Tino Barth aus Twistringen, der eine silberne Plakette der Landwirtschaftskammer, eine Ehrenurkunde und einen Geldpreis des II. Oldenburgischen Deichbandes erhielt. Frank Schiefner aus Ritterhude stellte den Sieger bei den Lammböcken und wurde mit einer Plakette der Landwirtschaftskammer in Bronze und einem Geldpreis des Deichbandes ausgezeichnet. Die gleiche Auszeichnung erhielt Heiko Schmidt für seinen Weißkopf-Jährlingsbock.


Frank Linneweber bekam die Silberne Medaille des Landesverbandes für seinen Weißkopf-Lammbock. Über eine Ehrenurkunde der Landwirtschaftskammer freute sich Detlef Warnke aus Butjadingen, der das beste Weißkopf-Mutterlamm ausgestellt hatte.

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