Spohle - „Aktiviertes und belebtes Wasser“ war Thema beim 3. Naturheilkundeforum für Milchviehhalter, zu dem die Landwirtschaftskammer Niedersachsen jetzt im „Spohler Krug“ eingeladen hatte.

Wasser sei das wichtigste Futtermittel in der Tierhaltung, erklärte Heino Martens, Fachberater Tierproduktion bei der Kammer, in einer Pressemitteilung. Bei „aktiviertem und belebtem Wasser“ handele es sich um völlig chemierfrei behandeltes Wasser. Vielmehr werde das Wasser durch spezielle Geräte aufbereitet, in denen es beispielsweise verwirbelt, mit speziellen Metallen oder magnetischen Strahlungen in Kontakt gebracht werde. Darüber sprach bei der Tagung Raffael Schindele von der Firma „gara“, der denn auf die verschiedenen Wirkungen dieses Wassers einging.

Viele der von Schindele beschriebenen Wirkungen konnte auch Heiko Holthusen aus Harrierwurp in der Wesermarsch bestätigen, erklärte Martens in einer Pressemitteilung. Der Landwirt bewirtschaftet mit seiner Frau einen Milchviehbetrieb mit 250 Kühen und 260 Hektar Dauergrünland. Seit etwa einem Jahr setze Holthusen aktiviertes Wasser sowohl im Stall als auch im Haushalt ein – „und das mit steigender Begeisterung“, wie Holthusen beschrieb. Auf die Technik aufmerksam geworden war er durch eine Exkursion der Bezirksstelle Oldenburg Nord der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

„Als mein Wasseraktivator an die zentrale Wasserleitung unserer Hofstelle angeschlossen wurde, konnte ich sofort eine Wirkung feststellen“, sagte Heiko Holthusen. Seine Beobachtungen: Die Kotkonsistenz der Kühe habe sich merklich verändert; die Gülle rieche nicht mehr; und der Ammoniakgeruch im Kälberstall sei merklich weniger geworden, obwohl bis auf die Wasseraktivierung keine Änderungen vorgenommen wurden. Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum und die Milchleistung habe der Landwirt nach einem Jahr Einsatzzeit allerdings noch nicht feststellen können. Die Resonanz auf das Forum war im Vergleich zu den Vorjahren eher gering, meldet die Kammer.