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Resonanz Wilken: Gentechnik stillt Welthunger nicht

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ZETEL - Die Landwirtschaft steht nach Ansicht der FDP vor gewaltigen Herausforderungen. Dies bekundete die FDP bezüglich der Ankündigung der öffentlichen Informationsveranstaltung „Ernährt uns die moderne Landwirtschaft gesund?“ mit Christel Happach-Kasan am Montag, 16. Mai, in der „Altdeutschen Diele“ in Steinhausen (wie am 11. Mai in der

NWZ

  berichtet). Kritik über das skizzierte Programm der FDP zur Landwirtschaft und Gentechnik hat jetzt Wilhelm Wilken von Bündnis 90/ Die Grünen in Zetel geübt.

Das Programm zeigt, so Wilken, „eine erschreckend naive Einstellung zur Bekämpfung des Welthungers und der Mangelernährung.“ Er führte aus: „Als käme es darauf an, mehr Nahrungsmittel zu produzieren, und Hunger und Mangelernährung seien aus der Welt.“ Anstatt zu erkennen, dass ein massives Verteilungsproblem von Reichtum hier und Armut dort existiere, werde seiner Ansicht nach durch die Gentechnik, wie sie die FDP favorisiere, multinationalen Konzernen in die Hände gespielt und die Abhängigkeit der Landwirte auf teure Patente für Pflanzen-und Tier-„Material“ verfestigt.

Wilken nannte es ein „Verbrechen“, dass insbesondere in den reichen Industrienationen jährlich Millionen Tonnen Lebensmittel bis hin zu Fleisch vernichtet werden, da sie am Bedarf vorbei produziert werden, beziehungsweise um Preise zu stabilisieren. Die Ausbeutung der Natur um jeden Preis und der Wirtschaftskolonialismus sind für Wilken zu bekämpfende Faktoren für Welthunger und Mangelernährung.

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