Wildeshausen - Schon seit Wochen liegt die Fläche des ehemaligen Hotels und Restaurants Wolters flach da, bis auf einen kleinen Mauerrest zum Nachbarhaus war der Abbruch der Immobilie abgeschlossen. In der kommenden Woche soll auch der Rest des Gebäudes verschwinden, der direkt mit dem Nachbarhaus verbunden war.

Dort wird jetzt die Außenwand neu gezogen. Im Laufe der Woche soll der restliche Abbruch dann erledigt sein.

Ziemlich zeitgleich mit den letzten Abbrucharbeiten kam auch Bewegung in die Verhandlungen über die Zukunft des Grundstücks. Seit Montag gebe es eine mündlich bestätigte Einigung mit dem Besitzer des Rewe-Marktes, einem amerikanischen Pensionsfonds, erklärte der Wildeshauser Immobilienunternehmer Wolfgang Warkotz auf Nachfrage der NWZ. 

Warkotz hatte das Grundstück von Wolters-Inhaberin Barbara Wolters gekauft, um auf dem Gelände die Vergrößerung des Einkaufsmarktes zu ermöglichen. Der benachbarte Rewe-Markt mit der Getränkeabteilung im separaten Gebäude soll abgerissen und größer unter einem Dach wieder aufgebaut werden. Auf dem Wolters-Gelände sollen Parkplätze entstehen.

Die Verhandlungen mit dem Pensionsfonds in den USA und dessen Vertretern in London und Berlin seien nicht einfach gewesen. „Ich hätte alles gerne vier bis sechs Wochen früher unter Dach und Fach gehabt“, so Warkotz.


Bis mit Abbruch und Neubau begonnen werden könne, werde aber wohl noch einige Zeit vergehen, nimmt Warkotz an. Zunächst müsse die Stadt Wildeshausen den Bebauungsplan entsprechend anpassen.

Bei einer vermuteten Bauzeit von vier bis fünf Monaten sei eine Eröffnung des neuen Marktes gegen Ende 2017 realistisch, so Warkotz.