Fünfhausen - „Drei Jahre Maisanbau in Folge, dann brummt der Ertrag. Als humuszehrende Pflanze sorgt der Mais nach diesen Jahren aber für eine sich stetig verschlechternde Bodenstruktur und geringere Erträge“, verriet Wolfgang Jerebic von der Firma Syngenta bei der Flächenbegehung auf den Maisversuchsfeldern der Gerold und Torsten Büsing zwischen Neuenfelde und Fünfhausen den Landwirten aus der näheren Region.

Wie der Maisanbau durch unterschiedliche Bodenbearbeitungen, verschiedene Düngungsvarianten und Untersaaten verbessert werden kann, erörterten die Landwirte, die einer Einladung des Beratungsringes Wesermarsch gefolgt waren, mit Vertretern der Pflanzenbauberatung auf den vier Versuchsflächen. Anschließend wurde im Bürgerhaus Neuenfelde diskutiert.

Wie bereits in den vergangenen Jahren waren die Böden der vier Maisversuchsäcker mit unterschiedlichen Untersaaten eingerichtet und mit verschiedenen Bodenbearbeitungen auf den Maisanbau vorbereitet worden. Die Untersaaten haben die Aufgabe, die Nährstoffe in dem zur Saat angedachten Böden festzuhalten. Sie verhindern eine Ausspülung und die Verdichtung der Bodennährstoffe bei hoher Feuchtigkeit.

Wolfgang Jerebic riet den Landwirten, die Maisstoppel nach der Ernte zu zerkleinern und zu mulchen. „Die Erntemenge wird in den nächsten Wochen zeigen, welche Methode der Bodenbearbeitung eine Ertragssteigerung und langfristige Bodenverbesserung verspricht“, sagte Torsten Büsing.