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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Weser-Ems-Union: Rinderzüchter profitieren von steigenden Preisen

08.01.2011

BAD ZWISCHENAHN Die Rinderzucht-Genossenschaft Weser-Ems-Union (WEU/Bad Zwischenahn) blickt dank gestiegener Zucht- und Schlachtviehpreise und einer anziehenden Vermarktung auf ein gutes Jahr zurück. „2010 war ein sehr erfolgreiches Jahr“, sagte WEU-Geschäftsführer Dr. Josef Pott am Freitag.

Auch der Rindermarkt insgesamt habe sich dank anziehender Milchpreise im vergangenen Jahr erholt. Bei den Milchviehhaltern herrsche „eine investitionsfreudige Stimmung“, so Pott.

Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz der WEU im vergangenen Jahr auf 40 Millionen Euro (Vorjahr: 35,8 Millionen). Insgesamt konnte die Genossenschaft 35 956 Tiere vermarkten – 2598 mehr als im Vorjahr. Der Umsatz legte hier um 13,4 Prozent auf 25,3 Millionen Euro zu.

Vor allem im Bereich der Nutz- und Schlachtviehvermarktung, in der die WEU erst seit einigen Jahren aktiv ist, gab es mit einem Plus von 12,8 Prozent auf 22 172 Tiere kräftige Zuwächse. Das Zuchtviehgeschäft entwickelte sich stabil, allerdings stiegen die Auktionspreise für Färsen im Schnitt um rund 300 Euro auf 1600 Euro.

Bei der Spermavermarktung legte die Genossenschaft mengenmäßig um 5,7 Prozent auf 426 552 Portionen zu. Dank gestiegener Preise legte der Umsatz sogar um 16,3 Prozent auf rund 2,72 Millionen Euro zu.

Insgesamt habe sich der Strukturwandel in der Rinderzucht fortgesetzt, so Pott. Während die Zahl der Betriebe abnimmt, bleibt die Zahl der Kühe insgesamt konstant. 2010 sei die Zahl der Herdbuch-Betriebe um 3,8 Prozent auf 2327 zurückgegangen. Gegenüber dem Jahr 2000 bedeutete dies sogar einen Rückgang um rund ein Drittel. Gleichzeitig blieb die Zahl der Herdbuch-Kühe mit 135 048 nahezu konstant. Dies habe zur Folge, dass die Zahl der Kühe pro Betrieb weiter ansteigt – von 36,2 im Jahr 2000 über 55,7 im Jahr 2009 auf 58 im Jahr 2010. „Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird.“

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Mit Spannung und Vorfreude blickt die Genossenschaft auf den WEU-Konvent am Donnerstag, 13. Januar, in der Oldenburger Weser-Ems-Halle. Der Konvent sei „eine der Spitzenschauen in Deutschland“ und „ein Schaufenster der besten Kühe aus Weser-Ems“ sagte WEU-Geschäftsführer Hartmut Zingel. Rund 4000 Besucher aus ganz Europa werden beim Wettstreit der 300 Holsteins erwartet.

Nach dem Züchterabend am Mittwoch, 19.30 Uhr, beginnen der Konvent und die angeschlossene Agrarmesse um 9.30 Uhr mit dem Richten der Schaukühe. Höhepunkt des Konvents ist um 15 Uhr die Auswahl des „Grand Champion“. 2009 konnte sich die Ausnahmekuh Eke Lesta von Hein Ekenhorst aus Heesterkante (Grafschaft Bentheim) den Titel sichern.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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