Falkenberg - Über viele Besucher konnte sich die Familie Meyer in Falkenberg freuen. Sie hatte auf ihrem Anwesen zum „Tag des offenen Hofes“ eingeladen. Eröffnet wurde er mit einem Festgottesdienst, der von Pfarrer Paul Horst und Diakon Hubert Looschen zelebriert wurde. Bereits in den Vormittagsstunden herrschte reges Treiben auf dem Hof Meyer. Im Nachbarlandkreis Vechta waren die Höfe Pundt, Scheper/Hackmann und Göttke in Lohne dabei.

„Auf rund 85 Höfen findet heute in Niedersachsen eine solche Veranstaltung statt“, begrüßte Kreislandvolkvorsitzender Hubertus Berges die Gäste: „Die Landwirtschaft hat bei uns eine große Bedeutung, sie ist im Kreis Cloppenburg stark aufgestellt.“ Viele Höfe werden als Familienbetriebe geführt, auch bei der Familie Meyer seien drei Generationen im Hause.

„Die Landwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren stark modernisiert“, hob Garrels Bürgermeister Andreas Bartels in seinem Grußwort hervor. Der „Tag des offenen Hofes“ solle für alle Besucher ein tolles Erlebnis werden. „Die Landwirtschaft ist einer der größten Jobmotore in Niedersachsen“, führte Bartels weiter aus. „Ob die Landesregierung diese Fakten auch kennt?“ hinterfragte er kritisch.

Eduard Meyer freute sich über die vielen Besucher. Er stellte seinen Betrieb vor, zu dem 180 Milchkühe und 120 weibliche Zuchttiere gehören. Drei Melkroboter stehen zur Verfügung. Sie arbeiten rund um die Uhr. Meyer dankte allen Helfern und seinen Nachbarn, die diese Veranstaltung überhaupt möglich gemacht hatten.

Unterstützung hatte er auch beim Kreislandvolkverband, bei den Landfrauen und der Landjugend gefunden, die für ein buntes Rahmenprogramm mit Schminktisch und anderen Dingen sorgten. Auch der NDR Hörfunk ist an dem „Tag des offenen Hofes“ beteiligt.


Beim Bummel über den Hof wartete viel Abwechslung auf die jungen und alten Besucher. An den Ständen konnten sie sich hinreichend informieren. Für frische Milch und Käse war reichlich gesorgt.