RODENKIRCHEN - Die Berufsinformationsbörse an der Haupt- und Realschule Rodenkirchen hatte am Donnerstag erfolgreich Premiere. Rund 120 Schüler der achten und neunten Klassen nutzten die Möglichkeit, sich umfassend über die Ausbildungsmöglichkeiten und Anforderungen in elf unterschiedlichen Bereichen von Handwerk, Industrie und Dienstleistung zu informieren.
Es gab in den vier Schulstunden jeweils vier Blöcke, in denen Mitarbeiter der Unternehmen beispielsweise über deren Arbeit, die Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen informierten. Bäckermeister Klaus Wieting aus Rodenkirchen etwa erklärte auf Nachfrage, dass für ihn bei einer Bewerbung eine gute Mathematiknote im Zeugnis sehr wichtig sei. Auch würde er großen Wert auf gutes Sozial- und Arbeitsverhalten legen. Wer zu viele Fehltage aufweisen würde, hätte bei ihm keine Chance, eine Lehrstelle als Bäcker, Konditor oder Bäckerei-Fachverkäuferin zu erhalten. Auch sagte er, dass er zum 1. August noch einen Bäcker- oder Konditorlehrling einstellen würde.
„Wir haben unterschiedliche Unternehmen eingeladen, um sich zu präsentieren. Die Schüler brauchen einen Überblick“, sagte Hennig Reimers, Fachkonferenzleiter im Bereich Wirtschaft an der HRS, der zusammen mit dem Berufsstartbegleiter Jörg Naß die Berufsinformationsbörse organisierte. Ein großer Bereich sei abgedeckt worden. Viele Unternehmen hätten sich zuvor schon gemeldet, um den Betrieb und die Arbeit vorzustellen. Die Berufsinformationsbörse sei nun eine gute Gelegenheit gewesen, die unterschiedlichen Branchen kompakt an einem Vormittag vorstellen zu können. Das Pflegezentrum Lieken & Bremer in Rodenkirchen hätte sogar das Angebot genutzt und den interessierten Schülern die Arbeit direkt im Pflegezentrum gezeigt.
An der Berufsinformationsbörse nahmen neben der Bäckerei Wieting und dem Pflegezentrum Lieken & Bremer noch die Zimmerei/Dachdeckerei Duhm (Rodenkirchen), die Betriebe Malerei Höpken, Kronos Titan, das Finanzamt und die Agentur für Arbeit aus Nordenham, aus Brake die Firma Barghorn, die Barmer Krankenkasse und das Berufsbildungszentrum sowie die Allgemeine Ortskrankenkasse aus Oldenburg teil.
