Rodenkirchen - Für die Abschiedsvorstellung ist fast alles vorbereitet: Am Sonnabend, 10. August, findet die Niedersächsische Schafauktion zum letzten Mal auf dem Rodenkircher Marktplatz statt. Nach rund 85 Jahren endet eine Ära. Ab 2020 werden werden die Tiere in der Cloppenburger Münsterlandhalle gehandelt.
Prämierung ab 8.30 Uhr
Zum Abschied werden sogar sieben Rassen aufgetrieben, wie Ute Nordhausen von der Bürger- und Touristikinformation der Gemeindeverwaltung mitteilt. Jährlingsböcke und Lammböcke der Rassen Weißköpfiges Fleischschaf, Schwarzköpfiges Fleischschaf, Suffolk, Blauköpfiges Fleischschaf, Berrichon du Cher, Charollais und Merino-Landschaf stellen sich der Prämierung. Auch einige weibliche Tiere werden aufgetrieben. Neu dabei ist das Merino-Landschaf.
Die Prämierung der Böcke und Mutterlämmer auf dem Marktplatz beginnt um 8.30 Uhr. 116 Tiere sind diesmal angemeldet, 9 weniger als im vergangenen Jahr. Schon im Juli sind die Tiere in Schwei gekört und selektiert worden, dazu kam die Zuchtwertschätzung für die Böcke.
Ab 13 Uhr werden die Schafe nach Rassen geordnet versteigert. Landesschafzuchtverband Weser-Ems und Stader Schafzuchtverband veranstalten die Auktion erneut gemeinsam.
Ein Rahmenprogramm begleitet auch die letzte Auktion. So beginnt um 9.30 Uhr in der Markthalle die 13. Nordwestdeutsche Spinnmeisterschaft. Bei den geplanten drei Durchgängen haben die Akteure jeweils 15 Minuten Zeit, um 10 Gramm Wolle zum längsten Faden zu verspinnen.
Im vergangenen Jahr hatte die Teilnehmerin Anneke Baier mit einem 55,10 Meter langen Faden gesiegt. Auch diesmal werden die Fäden öffentlich ausgemessen.
Die Teilnehmer kommen aus ganz Nordwestdeutschland; im vergangenen Jahr waren es 39 gewesen. Der Gewinner freut sich über 150 Euro Preisgeld und einen Wanderpokal, für Platz zwei gibt es 100 und für Platz drei 50 Euro. Veranstaltet wird die Meisterschaft vom Landesschafzuchtverband Weser-ems, vom Stader Schafzuchtverband, dem II. Oldenburgischen Deichband und der Gemeinde Stadland.
Grillteller vom Lamm
Wer sich nicht aktiv werden will, kann den Akteuren beim Spinnen, Weben und Filzen von Schafwolle zusehen. Bei einer anderen Vorführung werden Schafe geschoren. Stände bieten Tierzuchtbedarf, Wiegesysteme, Herdenmanagementprogramme sowie Woll- und Fellprodukte an.
Weder Züchter noch Gäste müssen hungern oder dursten: In der Markthalle wird ein Grillteller vom Lamm serviert, nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen. Bratwurst- und Getränkewagen sind ebenfalls gebucht.
Wie Ute Nordhausen auf Anfrage der NWZ mitteilte, will sie die Spinnmeisterschaft in Stadland halten – eventuell als zusätzlichen Programmpunkt des Schaftages der Seefelder Mühle. Auch für die Auktion arbeitet sie an einer Nachfolgeveranstaltung – eventuell etwas mit Musik.
Rodenkirchen - Für die Abschiedsvorstellung ist fast alles vorbereitet: Am Sonnabend, 10. August, findet die Niedersächsische Schafauktion zum letzten Mal auf dem Rodenkircher Marktplatz statt. Nach rund 85 Jahren endet eine Ära. Ab 2020 werden werden die Tiere in der Cloppenburger Münsterlandhalle gehandelt.
Prämierung ab 8.30 Uhr
Zum Abschied werden sogar sieben Rassen aufgetrieben, wie Ute Nordhausen von der Bürger- und Touristikinformation der Gemeindeverwaltung mitteilt. Jährlingsböcke und Lammböcke der Rassen Weißköpfiges Fleischschaf, Schwarzköpfiges Fleischschaf, Suffolk, Blauköpfiges Fleischschaf, Berrichon du Cher, Charollais und Merino-Landschaf stellen sich der Prämierung. Auch einige weibliche Tiere werden aufgetrieben. Neu dabei ist das Merino-Landschaf.
Die Prämierung der Böcke und Mutterlämmer auf dem Marktplatz beginnt um 8.30 Uhr. 116 Tiere sind diesmal angemeldet, 9 weniger als im vergangenen Jahr. Schon im Juli sind die Tiere in Schwei gekört und selektiert worden, dazu kam die Zuchtwertschätzung für die Böcke.
Ab 13 Uhr werden die Schafe nach Rassen geordnet versteigert. Landesschafzuchtverband Weser-Ems und Stader Schafzuchtverband veranstalten die Auktion erneut gemeinsam.
Ein Rahmenprogramm begleitet auch die letzte Auktion. So beginnt um 9.30 Uhr in der Markthalle die 13. Nordwestdeutsche Spinnmeisterschaft. Bei den geplanten drei Durchgängen haben die Akteure jeweils 15 Minuten Zeit, um 10 Gramm Wolle zum längsten Faden zu verspinnen.
Im vergangenen Jahr hatte die Teilnehmerin Anneke Baier mit einem 55,10 Meter langen Faden gesiegt. Auch diesmal werden die Fäden öffentlich ausgemessen.
Die Teilnehmer kommen aus ganz Nordwestdeutschland; im vergangenen Jahr waren es 39 gewesen. Der Gewinner freut sich über 150 Euro Preisgeld und einen Wanderpokal, für Platz zwei gibt es 100 und für Platz drei 50 Euro. Veranstaltet wird die Meisterschaft vom Landesschafzuchtverband Weser-ems, vom Stader Schafzuchtverband, dem II. Oldenburgischen Deichband und der Gemeinde Stadland.
Grillteller vom Lamm
Wer sich nicht aktiv werden will, kann den Akteuren beim Spinnen, Weben und Filzen von Schafwolle zusehen. Bei einer anderen Vorführung werden Schafe geschoren. Stände bieten Tierzuchtbedarf, Wiegesysteme, Herdenmanagementprogramme sowie Woll- und Fellprodukte an.
Weder Züchter noch Gäste müssen hungern oder dursten: In der Markthalle wird ein Grillteller vom Lamm serviert, nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen. Bratwurst- und Getränkewagen sind ebenfalls gebucht.
Wie Ute Nordhausen auf Anfrage der NWZ mitteilte, will sie die Spinnmeisterschaft in Stadland halten – eventuell als zusätzlichen Programmpunkt des Schaftages der Seefelder Mühle. Auch für die Auktion arbeitet sie an einer Nachfolgeveranstaltung – eventuell etwas mit Musik.
