NWZ
, äußerten Lob und Kritik an ihrer Heimat.Verbesserungsbedarf sehen beispielsweise Mariechen Caminada und Marlene Zahn aus Apen bei der Streichenstraße. Die Asphaltdecke sei dringend sanierungsbedürftig und die Bürgersteige so uneben, dass insbesondere Kinder oder ältere Leute stolpern und stürzen könnten. Heruntergekommen würden auch manche Bereiche im Ort wirken, beispielsweise das Gelände der ehemaligen Genossenschaft oder die verfallenen Gebäude der beiden geschlossenen Gaststätten. Für ein schöneres Ortsbild könnten auch Anwohner beitragen, indem sie die Bürgersteige regelmäßig abfegen und von Unkraut befreien, empfehlen die beiden Frauen. Mit ehrenamtlichem Engagement könne man auch ohne Geld viel erreichen.
Die schönen Seiten der Gemeinde wissen sie aber ebenfalls zu schätzen. „Hier gibt es so viele landschaftlich reizvolle Radwege. Hier kennt man sich und kann sich wohl fühlen. Es ist gemütlich, aber es gibt auch immer wieder Veranstaltungen“, findet Mariechen Caminada. Vieles habe sich zum Positiven entwickelt, ergänzt Marlene Zahn. Im Ort gebe es jetzt wieder eine Apotheke, und die Werbevereine von Apen und Augustfehn würden viele gemeinsame Aktionen anstoßen.
Über die Situation am Deichweg in Nordloh ärgert sich Ingrid Straatmann. „Bäume und Sträucher hängen über die Straße. Die Strecke gehört zur Fehnroute, und hier sind viele Radfahrer unterwegs. Wenn man mit dem Auto ausweichen muss, schrammt man sich den Lack kaputt“, bemängelt die Nordloherin. Sonst allerdings ist sie voller Lob. Hier lasse es sich gut leben, und die Möglichkeiten zum Radfahren seien unvergleichlich gut.
Über schlechte Wege ärgert sich als Radfahrer Johann Geerdes und nennt als Beispiele den Deichweg und den Zuweg zum Landschaftsfenster in Tange. Positiv vermerkt er den Bau des Radweges an der Südgeorgsfehner Straße. Für gelungen hält er auch die Umgestaltung der Mühlenstraße.
Alfred Kohnen regt an, Neubürger besonders zu begrüßen und sie von Anfang an in die Gemeinschaft einzubinden, um ihnen den Start in der fremden Umgebung zu erleichtern. Vielleicht sei dieses Thema auch als neue Serie in derNWZ
geeignet, schlug er vor.Gertrud Eilers schätzt Apen als ruhige Gemeinde ohne viel Trubel. Einen anderen Wohnort könne sie sich nicht vorstellen. Ihr Lieblingsplatz sei der eigene Garten.
Ein Herz für verlassene Tiere hat Walter Lüder aus Nordloh-Kanal. Gerade jetzt in der Ferienzeit würden viele Vierbeiner ausgesetzt, weiß er von seiner ehrenamtlichen Arbeit für das Tierheim Jübberde. So hofft er, dass beim Tag der offenen Tür am 2. September (11 bis 17 Uhr) viele Besucher kommen und den Verein mit Spenden unterstützen oder vielleicht sogar einem Tier ein neues Zuhause geben.
Als Sprachrohr der Touristen sieht sich Renate Brand. „In unserer Gemeinde fehlt ein zentraler Platz, wo sich Gäste und Einheimische zwanglos treffen können.“ Eine gute Idee sei es, einen Bouleplatz anzulegen, vielleicht kombiniert mit einem Kiosk, wo es passende Kugeln und Getränke gebe. „Boule ist ein Sport für Jung und Alt, das könnte sich eignen.“
