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Rollende Redaktion Ii Arbeitsgemeinschaft soll Kräfte der Vereine bündeln

Ck
KIRCHHATTEN - Einen Besuch bei der Rollenden Redaktion der

NWZ

  machten am Donnerstagmorgen auch Andreas Richter und Erhardt Rabe, 1. und 2. Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Kirchhatten.

Beide wollen Kirchhatten als Grundzentrum der Gemeinde erhalten. „Wir haben hier zwar nur 2500 Einwohner direkt im Ort. Mit den umliegenden Dörfern wie Munderloh, Sandhatten und Dingstede kommen wir aber auf 4500 Einwohner“, erinnert Erhardt Rabe.

Kirchhatten habe für den Landkreis eine wichtige Bedeutung und Funktion. „Man muss sich doch nur ansehen, wie viele Parteien, Gewerkschaften und Verbände ihre Versammlungen hier in Kirchhatten abhalten“, sagt der ehemalige Bauamtsleiter der Gemeinde. Dass Kirchhatten diese Funktion erfüllen könne, liege an den hervorragend aufgestellten Gastronomen im Ort, meint Andreas Richter.

Der Heimat- und Verkehrsverein wolle sich in Zukunft in verschiedenen Bereichen einbringen und die positive Entwicklung des Ortes mit vorantreiben, sagen Rabe und Richter. Priorität dabei habe natürlich die Dorferneuerung, bei der sich der Verein einbringen wolle.

In diesem Zusammenhang schlägt Rabe vor, sich mit Leerständen im Ort zu befassen. Es gebe einige freie Gewerbeflächen, hier könnten sich die Bürger gemeinsam mit Unternehmern, Politik und Verwaltung Gedanken machen, welches Angebot im Ort fehle, welche Geschäftsidee wohin passe. Auch über die freien Flächen im Ort müsse nachgedacht werden, meint Rabe.

„Vielleicht könnte man so etwas wie ein Freiflächenkonzept entwerfen“, schlägt er vor. Für Andreas Richter rückt außerdem das Freizeitzentrum in den Mittelpunkt des Interesses. Die Gemeinde solle den Betreiber dabei unterstützen, das Zentrum aufzuwerten. Das Freibad dürfe seinen Charakter als Familienbad dabei aber nicht verlieren.


All diese Ideen kann und will der Heimat- und Verkehrsverein aber nicht allein anschieben und umsetzen. Neben der Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Verwaltung schwebt Richter und Rabe auch eine verstärkte Kooperation mit den anderen Vereinen im Ort vor – eine Art Arbeitsgemeinschaft der Kirchhatter Vereine, in der Kräfte gebündelt werden können. Andreas Richter sieht viel Potenzial auch in den Initiativen im Ort, die sich mit aktuellen Themen wie Klimaschutz und Gentechnik auseinandersetzen.

Die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen kann dabei durchaus klein anfangen, für die Müllsammelaktion am 24. März hat der Heimat- und Verkehrsverein auch die anderen Vereine im Ort angeschrieben und um Unterstützung gebeten.

Auch vereinsintern stehe eine Menge Arbeit an, meint Erhardt Rabe, er sieht den Vorstand in der Verantwortung, möglichst viele jüngere Mitglieder zu gewinnen.

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