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„Ross und Reiter nennen“

Von Hergen Schelling

Frage:

Herr Kowitz, nachdem laut GGV „massive Kritik“ an Ihrer Person geäußert wurde, moderieren Sie und Franziska Gehrau nun nicht – wie zunächst angekündigt – die Büttenabende. Was steckt dahinter?

Kowitz:

Das wüsste ich selber gern. Es gibt wohl in Bookholzberg zwei, drei Leute, die richtig Stimmung gegen mich machen. Das rührt noch vom Herbstmarkt her. Aber dass die GGV von „massiven Protesten“ spricht, hat mich auch gewundert.

Frage:

Hat man Ihnen die Kritik nicht näher erläutert?

Kowitz:

Nein, Franziska Gehrau und ich haben vor zwei Wochen erfahren, dass wir die Moderation doch nicht übernehmen sollten. GGV-Präsident Uwe Meyer hat sich bei mir bisher leider nicht gemeldet. Ich erwarte ein persönliches Gespräch, in dem er Ross und Reiter nennt.

Frage:

Und dann?

Kowitz:

Wenn meine Vermutungen, woher die Kritik rührt, bestätigt werden, werde ich gerichtlich dagegen vorgehen. Was da läuft, ist Verleumdung.

Frage:

Wie bewerten Sie das Vorgehen der GGV-Verantwortlichen?

Kowitz:

Ich finde, die GGV-Führung hat in dieser Sache wenig Rückgrat gezeigt. Und sie hat sich erpressbar gemacht: Was ist denn, wenn im nächsten Jahr jemand sagt, dass ihm das Prinzenpaar nicht gefällt?

Frage:

Nach Angaben der Veranstalter sollen größere Gruppen aus Bookholzberg angedroht haben, nicht zu den Büttenabenden zu kommen . . .

Kowitz:

Das zu glauben, fällt mir schwer. Umgekehrt wäre es aber so gewesen, dass allein aus meinem privaten Umfeld 40 bis 50 Karten für die Büttenabende bestellt worden wären. Diese Leute werden jetzt nicht mehr kommen.

Frage:

Und Sie? Schauen Sie sich einen der Büttenabende an?

Kowitz:

Nein, das tue ich mir nicht an.

Die Büttenabende finden ohne Andreas Kowitz statt. Nach Ansicht des Bookholzbergers ist die GGV erpressbar geworden.

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