ROSTRUP - Kornblume, Sonnenblume, Buchweizen und Luzerne dies sind nur einige der insgesamt 22 Pflanzen, die durch das Projekt Lebensräume für Insekten im Ammerland des Landkreises seit April ausgesät worden sind. Nun traf sich der entsprechende Arbeitskreis in Rostrup zu einer Bereisung, um sich ein Bild davon zu machen, wie die Blühflächen gedeihen, die bedrohten bestäubenden Insekten als Rückzugs-, nicht zuletzt aber auch als Arbeitsort dienen sollen.
Das ist wieder eine schöne Mischung geworden, die auch die Naturlandschaft bei uns im Ammerland bereichert, befand Dr. Tatjana Hoppe vom Ammerländer Landvolkverband, der zusammen mit Jägerschaft und Naturschutzstiftung das Saatgut herausgegeben hat. Gemeinsam mit Ute Aderholz vom Umweltbildungszentrum Ammerland und Hilke Hinrichs, Leiterin des Amtes für Umwelt und Wasserwirtschaft beim Landkreis, begleitete sie die Teilnehmer bei den sechs Stationen. Gestartet wurde in Ekern, über Edewecht und Jeddeloh I ging es später weiter nach Wiefelstede und schließlich zu einer Fläche der Dorfgemeinschaft Gießelhorst.
Bepflanzt wurden wieder Blühstreifen von insgesamt 15 Landwirten aus dem ganzen Ammerland, Ortsbürgervereinen, Hegeringen, Imkern, Natur- und Umweltgruppen, Gemeinden und auch einigen Schulen. Um allein 150 Hektar kümmert sich die Jägerschaft.
Mit dieser Maßnahme helfen alle Beteiligten, Lebensräume für Insekten zu schaffen und zu erhalten, die sonst immer mehr verloren gehen, erklärte Tatjana Hoppe den Hintergrund.
